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Hubertusmesse findet statt am 2. November in St. Jakobi-Kirche

Peine Hubertusmesse findet statt am 2. November in St. Jakobi-Kirche

Peine. Die traditionelle Hubertusmesse der Peiner Jägerschaft findet statt am Sonntag, 2. November, um 17 Uhr in der St. Jakobi-Kirche, die gemeinsam mit Pastor Frank Niemann und dem Parforcehorn-Korps „Die Jagdfanfare“ aus dem Raum Hildesheim gestaltet wird. Ab 16.30 Uhr werden die Besucher durch die Jagdhornbläser-Korps Peine und Peine-Ost mit Jagdhornklängen begrüßt.

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Sie spielen anlässlich der Hubertusmesse in Peine: Die Musiker des Parforcehorn-Korps „Die Jagdfanfare“ aus dem Raum Hildesheim.

Quelle: oh

Zur Hubertusmesse erklärt Hagen Lange von der Peiner Jägerschaft: „Am 3. November feiern die Jäger alljährlich den Hubertustag. Der heilige Hubertus war der Legende nach ein wilder Jäger, bis ihm eines Tages ein Hirsch erschien, der zwischen den Stangen seines Geweihes das Zeichen des Kreuzes trug. Hubertus entsagte von nun an der Jagd und wurde Bischof von Lüttich (gestorben 727 n. Chr.) Hierauf gründet sich die Forderung an die Jäger, die Jagd nicht wild und zügellos, sondern ,waidgerecht‘ auszuüben.“

Schon im Mittelalter pflegte man laut dem Experten den Brauch, am Hubertustag eine feierliche Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus abzuhalten. Die Kirche wurde dazu mit dem Grün der Wälder geschmückt und die Jäger brachten ihre Hunde und Jagdhörner mit. Die liturgische Musik war zunächst die Aufgabe von Priester, Chor und Orgel.

Doch das Jagdhorn hatte sich im Laufe der Zeit vom Signal- zum Musikinstrument entwickelt. Die Ursprünge lagen in Frankreich und Belgien, wo sich im Laufe des 19. Jahrhunderts eine spezielle Liturgie für Parforcehörner entwickelt hat. In Deutschland gründete sich diese Tradition erst in den 1950er-Jahren, dass Musikstücke in der Regel auf dem Parforcehorn in „Es“ geblasen werden.

Dieses Horn war im 19. Jahrhundert vor allem in Böhmen und Österreich im Gebrauch, verlor aber mit dem Rückgang der höfischen Jagd zunehmend an Bedeutung. Das Es-Horn ist in Tonumfang und Bauweise der französischen Trompe de Chasse in „D“ sehr ähnlich, klingt aber weicher und voller im Ton. Es hat einen weiteren Durchmesser als die Trompe, damit es beim Umhängen über den Dreispitz, den Hut der Jagdreiter, passte.

rd

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