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Hubertusmesse: „Jagd ist Form der Obhut und Fürsorge für die Schöpfung Gottes“

Peine Hubertusmesse: „Jagd ist Form der Obhut und Fürsorge für die Schöpfung Gottes“

Peine. Hörnerklang in der Friedenskirche: Einmal im Jahr werden die Jäger zur Hubertusmesse in die Kirche gerufen, gestern fand die im vollbesetzten Gotteshaus an der Gunzelinstraße statt. Das Bläserkorps Peine und Peine-Ost begrüßte die Besucher. Außerdem begleitete „Die Jagdfanfare“, das Parforcehorn-Korps aus dem Raum Hildesheim, die Messe musikalisch.

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Vollbesetzte Friedenskirche: Die Hubertusmesse war sehr gut besucht. Auf der Galerie ist das Bläserkorps Peine und Peine-Ost zu sehen.

Quelle: im

Seit 18 Jahren feiern Jägerschaft und die Kirchen Hubertusmessen. In seiner Begrüßung betonte Axel Rühmann, Vorsitzender der Jägerschaft Peine, den Respekt und die Achtung vor der Natur und den Wildtieren. Er appellierte an den verantwortungsvollen Umgang mit Flora und Fauna, „unserem gemeinsamen Lebensraum“.

Diese Verantwortung nahm auch Pastor Hans-Martin Joost in seiner Predigt zum Thema. Es sei eine schmerzvolle Wahrheit, aber „wir als Menschen stellen eine Gefahr für die Schöpfung Gottes dar“. Die unberührte Schöpfung gebe es nicht mehr. Verzicht auf Bejagung sei keine Lösung. Die verantwortungsvolle Jagd bezeichnete er „als Form der Obhut und Fürsorge für Gottes Schöpfung“, die zur Hege und Pflege gehöre. Joost betonte die Aktualität der Hubertusmessen. Sie hielten die Frage nach dem eigenen Verhältnis zu Gott wach und würden geistliche Kraft schenken, die Verantwortung gegenüber der Schöpfung zu überdenken.

Seit dem Mittelalter wird die Hubertus-Legende erzählt. Der Sohn Herzogs Bertrand von Toulouse jagte wild und blutrünstig, um zu fliehen - vor sich selbst und seinem Seelenleid. Als er einem prächtigen Hirsch nachstellte, hatte dieser ein Kruzifix zwischen dem Geweih. Zugleich soll Hubertus eine Stimme vernommen haben, die ihn vor zu viel weltlichen Ausschweifungen warnte. Er ließ sich zum Priester weihen und wurde Bischof von Lüttich. Er starb im Jahr 727, wurde am 3. November 743 heilig gesprochen und gilt als Schutzpatron der Jäger und Schützen.

jti

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