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Hubertus Heil war Gast bei Diskussion des Gewerkschaftsbundes zum Rentenpaket

Peine Hubertus Heil war Gast bei Diskussion des Gewerkschaftsbundes zum Rentenpaket

Das neue Rentenpaket, das die Große Koalition zwischen CDU und SPD auf Bundesebene beschlossen hat, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. So urteilt der Deutsche Gewerkschaftsbund Peine.

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Bei der Veranstaltung im Peiner Gewerkschaftshaus ging es um die Vor- und Nachteile des neuen Rentenpaketes. Um die 30 Gäste waren zur Disskussion mit Heil und Niggemeyer gekommen.

Quelle: in

Trotzdem müssen in Zukunft Verbesserungen vorgenommen werden. Daher hatte der DGB zur Diskussionsveranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) und dem DGB-Rentenexperten Lars Niggemeyer geladen.

Zu den Vorteilen des Paketes zählt die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren, in denen man in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Ein Kritikpunkt, speziell für die Peiner Arbeiter, ist, dass die „61-jährigen Mitarbeiter der Peiner Umformtechnik und der Peiner Träger, die mit ihrem Ausscheiden die Entlassung von jungen Kollegen verhindert haben, mit Rentenabschlägen bestraft werden“, sagte Frank Raabe-Lindemann vom DGB Peine. Denn das neue Rentenpaket besagt auch, dass Arbeitslosigkeit zwei Jahre vor dem Eintritt in die Rente nicht für die Beitragsjahre der Rentenversicherung gezählt wird.

Niggemeyer betonte vor allem die Gefahr der Altersarmut. Das Rentenniveau sinke weiter und die Lebensstandards der Rentner seien oft nicht gesichert. Die Befürchtung des DGB ist, dass Rentner, die sich etwas dazu verdienen müssen, ein Massenphänomen werden könnten. Dazu zähle auch, dass das Sozialversicherungssystem durch eine Rente, die sich auf dem Grundsicherungsniveau befindet, untergraben werde. Der DGB schlägt eine moderate Beitragserhöhung der Rentenversicherung vor, um ein finanzielles Polster aufrecht zu erhalten.

Als Gast war Hubertus Heil mit bei der Diskussion. Er ist im Bundestag vor allem für die Themen Wirtschaft, Energie, Bildung und Forschung zuständig. Generelle Kritik an dem Sozialversicherungssystem ließ er nicht zu. „Menschen zahlen für Menschen und das sollte als Wertesystem auch so bleiben“, sagte er. Wie soll die Rente also in Zukunft finanziert werden? Eine private Finanzierung oder eine solche komplett über Steuergelder hält Heil für ungünstig. „Lieber soll eine ordentliche Speisung über die Sozialversicherung erfolgen“, sagte er. Eine Ausnahme sei da die Mütterrente. Die Finanzierung über Steuergelder begrüßte er.

Heil plädierte außerdem dafür, die Erwerbsbiografien der Einzelnen stärker zu berücksichtigen. „Gerade Frauen haben Unterbrechungen ihrer Arbeit durch Erziehungszeiten der Kinder.“ Das wäre ein Punkt, der verbessert werden sollte.

Zudem beurteilte Heil die Durchsetzung des Rentenpaketes mit dem Koalitionspartner, der CDU, als „schweres Wunder“. Die Anregungen der Diskussion nahm Heil mit nach Berlin.

in

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