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Hotopp-Feuer: Ermittlungen gegen Kinder

Peine Hotopp-Feuer: Ermittlungen gegen Kinder

Peine. Am Morgen nach dem Feuer auf dem Gelände der Firma Hotopp in der Peiner Südstadt (PAZ berichtete) sind Mitarbeiter und die Unternehmer-Familie sehr betroffen. Eine Lagerhalle ist von dem Feuer zerstört worden. Positiv: Am Freitag geht der Verkauf weiter.

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Zerstörtes Lager: Karl-Martin Hotopp will das Gebäude abreißen.

Quelle: pif

„Der Verkaufsraum ist fast nicht betroffen“, sagt Inhaber Karl-Martin Hotopp. Von der Halle direkt an der Feldstraße sind bei dem Brand nur das Lager und der Bereich für die Mitarbeiter vom Rauch in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Kundenbereich ist fast nichts zu bemerken. Die Ware ist unversehrt. Aber: „Wir müssen das Lager abreißen“, sagt Hotopp. Ob er es wieder aufbaut, weiß er noch nicht. Gestern waren Beamte der Polizei vor Ort und Vertreter der Versicherungen. Zudem kam eine Firma, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Bei dem Brand waren auch Kabel zerstört worden. So ließ sich in der Nacht zu Dienstag das Tor zu den Geschäftsräumen nicht schließen. Da auch einige Fenster von der Feuerwehr eingeschlagen werden mussten, damit der Rauch keinen noch größeren Schaden anrichtete, hielten die Familie und einige Mitarbeiter in der Nacht Wache. Wie hoch der Sachschaden ist, steht noch nicht fest. „Wir müssen erst überprüfen, wie viel Ware genau in dem zerstörten Lager gewesen ist“, sagt Hotopp. Die Polizei hat drei Kinder im Alter von neun und zehn Jahren als mutmaßliche Brandstifter ermittelt. Versicherungs-Kaufmann Henning Klußmann von der LVM erklärte das Vorgehen einer Versicherung: „Zuerst zahlt die Gebäude-Feuerversicherung an den Geschädigten. Die Versicherung versucht dann Regressforderungen an die Eltern zu stellen.“

pif

Der Brand bei Fahrrad-Hotopp

Der Alarm war am Montag gegen 18.45 Uhr ausgelöst worden. Zunächst war ein Holzstapel zwischen der Fahrradhalle und einem Lager-Schuppen in Brand geraten. Die Polizei hat drei Kinder im Alter von neun und zehn Jahren als mutmaßliche Brandstifter im Visier. Die Kinder hatten offenbar Buschwerk auf das Gelände geschleppt und dieses dann zwischen einigen Paletten mit einem Feuerzeug angesteckt. Die Flammen hatten dann auf den Lager-Schuppen aus Holz übergegriffen, der später einstürzte. Die Feuerwehren aus der Kernstadt und die Fachzüge Atemschutz und Logistik der Stadt Peine wurden alarmiert. Insgesamt waren 75 Kräfte der freiwilligen Wehren im Einsatz. Ihnen gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Geschäft zu verhindern. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der starken Rauchentwicklung als schwierig. Erst kurz vor 21 Uhr kam die Meldung: „Feuer aus!“

pif

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