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Hospizbewegung feierte 20-jähriges Bestehen

Peine Hospizbewegung feierte 20-jähriges Bestehen

Peine. Die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden hat sich die Hospizbewegung Peine zur Aufgabe gemacht - und das seit 20 Jahren. Am Sonnabend feierte der Verein sein Jubiläum mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche und einem Festvortrag im Forum.

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Ein großes Team hatte den ökumenischen Gottesdienst vorbereitet.

Mehr als 120 Gäste waren bereits beim Gottesdienst dabei, den Pastor Frank Niemann und Pfarrer Hendrik Rust gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Hospizbewegung gestalteten. Für den musikalischen Rahmen sorgte der ökumenische Chor. „Die Arbeit eines Hospizes ist ein urmenschliches und urchristliches Bedürfnis“, begrüßte Pfarrer Rust die Gemeinde.

Pastor Niemann ging in seiner Predigt auf die Entstehungsgeschichte der Hospizbewegung in Peine ein und würdigte die Arbeit aller Beteiligten. „Sterbende und Angehörige begleiten, aushalten, da sein, bis zum letzten Atemzug und danach, andere damit infizieren - das gibt den Menschen das gute Gefühl: Ich bin nicht allein.“

Nach den von Ehrenamtlichen der Hospizbewegung und Pfarrer Rust gesprochenen Fürbitten und dem Segen ging es von der St.-Jakobi-Kirche direkt ins Forum. Dort begrüßte Renate Wesener, Vorsitzende der Hospizbewegung, die Gäste und freute sich über die große Resonanz. In Kürze umriss sie die Geschichte des Vereins.

Landrat Franz Einhaus überbrachte Grüße aus Politik und Verwaltung und lobte die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die einen wertvollen und sonst nicht leistbaren Beitrag zu einem sehr bedeutsamen Aufgabenfeld leisteten. Weitere Grußworte sprachen der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz, Ulrich Domdey, und die Vorsitzende des Palliativnetzes Peine, Dr. Ina Hauptmann.

Der anschließende Festvortrag befasste sich mit dem Thema „Helfen beim Sterben“. Referent Dr. Rainer Prönneke, Chefarzt der Inneren Medizin im Braunschweiger Marienstift, stimmte hier mit seinen Ausführungen zu den Möglichkeiten der Sterbehilfe nachdenklich. Er plädierte für eine würdige Begleitung Schwerkranker, Linderung von Schmerzen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und vor allem für eine Bewusstseinswandlung. „Niemand sollte Angst haben müssen, anderen zur Last zu fallen. Tod und Trauer sollten nicht länger verdrängt werden. Ein bewusster Umgang damit ist nötig“, sagte er.

Nach dem Vortrag versteigerte Pastor Eckehard Fröhmelt einen bunten Quilt, den die Gruppe Flickwerk gespendet hatte. Bei einem Imbiss hatten die Gäste dann Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

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