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Hortkinder freuen sich über Domizil im Tennishaus

Peine Hortkinder freuen sich über Domizil im Tennishaus

Peine. Nach zwei Jahren Provisorien haben die Hortkinder der katholischen Kita St. Elisabeth ein neues Zuhause. Vor Kurzem haben die 20 Kinder mit ihren Erzieherinnen Silvia Dröse und Johanna Gerlach ihr Domizil im ehemaligen Tennisheim von Blau-Gold. Außerdem ist dort noch eine Krippengruppe mit 15 Kindern beheimatet.

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Vor Kurzem liefen noch die letzten Arbeiten: Die Hortkinder hatten ihr neues Domizil schon mal vorab in Beschlag genommen und fanden es toll.

Quelle: jti

„Vor sieben Jahren haben wir unsere erste Krippengruppe eingerichtet“, sagt Kita-Leiterin Gertraud Kläver. Vor zwei Jahren wurde die Hortgruppe eingerichtet, die zunächst im Pfarrhaus und dann im Labora-Gebäude neben der Kita untergebracht war. Im neuen Haus hat man auf rund 220 Quadratmetern Platz für Gruppenräume, Hausaufgaben- und Schlafraum, Küche und sanitäre Anlagen. „Mitten im Grünen“, freut sich Kläver. „Denn die Arbeit in der Kita St. Elisabeth ist auch stark auf die Natur ausgerichtet.“

„Der Hort ist familienergänzend und unterscheidet sich vom Ganztagsangebot der Schulen“, betont Silvia Dröse. „Die Kinder können sich wie zu Hause fühlen, haben feste Bezugspersonen, ein warmes Essen. Es gibt Zeit zum Kuscheln, Vorlesen und Erzählen. Die Beziehungen sind persönlicher, das kann Schule so nicht leisten.“

Die Kita St. Elisabeth ist mittlerweile als Familienzentrum ausgewiesen. Es gibt zwei Krippengruppen mit je 15 Kindern, zwei Kindergartengruppen mit je 25 Plätzen, eine integrative Gruppe mit 18 Plätzen und die Hortgruppe mit 20 Plätzen. Das hat den Vorteil, dass die Kinder vom ersten Jahr an bis zum Ende der vierten Klasse in der Einrichtung bleiben können.

Das mache aber auch ein generelles Problem deutlich, erklärt Kläver. Zurzeit liege der Fokus auf Krippen, aber der Bedarf an Hortgruppen sei ebenfalls groß und es gebe zu wenig Plätze. „Wir sind für Burg- und Wallschule zuständig und haben 20 Hortplätze. Dieses Jahr haben wir sechs Anmeldungen und können nur ein Kind annehmen. Für kommendes Jahr liegen schon 20 Anmeldungen bei zwei freien Plätzen vor“, verdeutlicht Kläver das Dilemma.

Bauherr der umfangreichen Umgestaltung des Blau-Gold-Heims zur Kita mit Hort und Krippe ist die Stadt Peine, die den Hauptanteil der 430 000 Euro Gesamtkosten trägt. Das Land zahlt einen Zuschuss von 105 000 Euro. Die Trägerschaft hat die katholische Kirche.

jti

INFO

Umfangreicher Umbau zur Kita

Im ehemaligen Tennisheim Blau-Gold bezieht der Hort einen Gruppen- und einen Hausaufgabenraum sowie je ein Jungen- und ein Mädchen-WC. „Die Krippe verfügt über einen Gruppen- und einen Ruhe-/Schlafraum, sowie eine kleinkindgerechte WC-Anlage mit Dusche“, erläutert die städtische Pressesprecherin Karin Richter. Zusätzlich sind ein Büro, eine Küche, ein Hausanschlussraum und Personal-Toiletten geschaffen worden.

jti

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