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Hohe Kosten: Hertha-Peters-Brücke von Pilz befallen

Peine Hohe Kosten: Hertha-Peters-Brücke von Pilz befallen

Peine. Die erst 28 Jahre alte Hertha-Peters-Brücke wird für die Stadt Peine immer mehr zum Kostenfaktor. Weil tragende Holzteile stark von einem schädlichen Pilz befallen sind, sollen ein Statikbüro und ein Holzgutachter jetzt ein Instandsetzungskonzept erarbeiten.

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Die Instandhaltung der Hertha-Peters-Brücke hat die Stadt Peine bereits Tausende Euro gekostet - und jetzt soll noch eine umfassende Sanierung folgen.

Quelle: Lieb (1) / Archiv (1)

Kosten: 25 000 Euro. Für den Auftrag hat der Rat der Stadt Peine Donnerstagabend in seiner Sitzung grünes Licht gegeben.

Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey erläuterte auf Anfrage von Ratsherr Hartwig Klußmann (GuB), dass seit August 2014 bereits 63.000 Euro für die Statik- und Holzbegutachtung der Fußgänger- und Radfahrer-Brücke ausgegeben wurden.

Und noch ein Jahr zuvor, im Herbst 2013, waren für Sanierungsarbeiten bereits 80.000 Euro ausgegeben worden. Damals wurden Holzbohlen im Gehbereich und an den Treppentürmen erneuert. Dennoch ist die Brücke jetzt in einem schlechten Zustand.

Eine umfassende Sanierung sei wohl unumgänglich, auf die Stadt kämen jedenfalls hohe Kosten zu, sagte Tarrey. Auch das Wort Neubau fiel. Doch zunächst wolle man natürlich das Gutachten abwarten.

Klußmann sagte: „Ich sehe es kritisch, dass man seinerzeit gesagt hat, dass das Tropenholz ewig hält, und nun eine Sanierung in dieser Größenordnung erforderlich ist.“ Tarrey erwiderte: „Wir sind auch nicht erfreut darüber, dass das Holz doch nicht so langlebig ist.“ Der Pilzbefall sei laut Gutachter allerdings nicht mehr zu stoppen und das Tragwerk bereits beschädigt. Deshalb sei es die beste Lösung jetzt zu untersuchen, welche Sanierungsvarianten denkbar sind.

SPD-Fraktions-Chef Bernd-Detlef Mau sagte: „Ich halte es für richtig, jetzt erst mal zu prüfen, was gemacht werden muss.“ Auch Gerhard Bietz (CDU) erschien das Gutachten als nächster Schritt schlüssig. Dr. Rainer Döring (FDP) hakte noch mal kritisch nach, für was genau die 63.000 Euro im vergangenen Jahr ausgegeben worden seien. Tarrey dazu: „Unter anderem ist der Pilz chemisch-biologisch untersucht worden - und es gab Probebohrungen im Tragwerk.“

  • Die 1988 eröffnete Brücke, die das Peiner Klinikum und das Baugebiet Sievekingweg/Sauerbruchweg mit der Südstadt verbindet, ist nach der früheren Peiner Landrätin Hertha Peters benannt.

mic

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