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Hörbilder zum Träumen mit dem Sinfonischen Blasorchester

Peine Hörbilder zum Träumen mit dem Sinfonischen Blasorchester

Peine. Blicke zum sich derzeit meist freundlich gestimmten und manchmal nahezu paradiesisch anmutenden Vor-vor-vorfrühlingshaften Himmel ergreifen und trösten den von winterlicher Düsternis geplagten Zeitgenossen ganz besonders.

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Unbefangen, anmutig und charmant-elegant: Das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Hildesheim bot einen Streifzug durch unterschiedliche musikalische Stimmungen.

Quelle: rb

Idealer Weise widmete das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Hildesheim sein diesjähriges Konzert am Samstag im Peiner Forum dem Himmelszelt - in seiner geistigen und tatsächlichen Ausprägung unter dem Motto „Heaven and Sky“.

Das wirkt ungewöhnlich, stellt man sich doch ein Blasorchester eher erdverbunden vor, von Posaunenengeln einmal abgesehen. Und so ist schon der Konzert-Einstieg mit Bachs „Jesus bleibet meine Freude“ nicht nur klug gewählt, sondern auch blasmusikalisch interessant und bildet somit eine exzellente Startrampe in die musikalisch-mystischen Kategorien himmlischer Sphären: beim Aus-„flug“ in ein musikalisches Universum aus Licht und Farben („Haeven’s Light“) beispielsweise oder der Zwischenlandung in der Sagenwelt von sprudelndem Feuer. Das Ensemble durchstreift mit seinem Leiter Volkmar Dietrich, der übrigens an der Kreismusikschule Peine im Fach „Posaune“ unterrichtet, die unterschiedlichen musikalischen Stimmungen mit unbefangener Anmut und charmanter Eleganz.

Die 50 Musiker entwickeln mit Lust und Freude sanfte Klangbilder, zerklüften Schwingungen, stapeln düstere Akzente, tauchen auf in fröhlichen Klangfarben und kombinieren Geräusche und Rhythmen.

Eine wahre Bereicherung des Abends ist Moderatorin Angelika Gehler, die als Engel „Gabriela“ die atmosphärische Stimmung komplettiert, indem sie mal schmunzelnd aus dem himmlischen Nähkästchen plaudert, augenzwinkernd von ihrer anstrengenden Arbeit als Schutzengel berichtet oder unterschiedliche Zugänge zur himmlischen Freude aufzeigt.

Mit „Mary Poppins“, dem vom Himmel per Schirm auf die Erde schwebenden Kindermädchen, ist sie per du und wenn das Orchester Fragmente dieser Filmmusik spielt, wünscht sich das blond bezopfte Mädchen in der ersten Reihe diese besondere Erzieherin offenbar besonders sehnsüchtig zu sich.

Auch die Himmelsmacht Liebe wird bedacht („Concerto d’Amore) die ja zuweilen ebenso heftig einschlägt, wie Richard Strauss Eröffnungsfanfare zu „Also sprach Zarathustra“. Beim wilden Flug mit dem „Raumschiff Enterprise“ durch die verschiedenen Soundtracks wird Dietrich zu Captain Kirk, der mit seiner Mannschaft so viele innovative Traum-Hörbilder formt. Kurzkritik: Himmlisch!

uj

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