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Höchster Bruterfolg bei Störchen seit 2007

Kreis Peine. Höchster Bruterfolg bei Störchen seit 2007

Kreis Peine. Bei den nistenden Storchenpaaren hielt der Aufwärtstrend an: 15 Nestpaare, davon 13 mit Bruterfolg - 36 aus den Nestern ausgeflogene Jungen und ein als Pflegling ausgeflogenes Junge hat der Weißstorchbetreuer für den Kreis Peine, Georg Fiedler, 2015 gezählt. Im Vorjahr waren es 14 Nestpaare, acht mit Bruterfolg und 17 ausgeflogene Junge.

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Storchansammlung bei Bortfeld: Bis zu 44 Vögel zählte Georg Fiedler auf den Feldern.

Quelle: Georg Fiedler

In Zweidorf (Rüperweg) wurde ein im Frühjahr errichteter Nistmast prompt von einem Paar bezogen. Es brütete, doch die Jungen verendeten während einer Trockenperiode im Juni. In Sophiental fand erstmals eine erfolgreiche Brut (zwei ausgeflogene Junge) statt, auf einem Nest, das im Sommer 2014 dauerhaft von einem Paar besetzt und in den vorherigen Jahren sporadisch beflogen war.

„Die Anzahl der ausgeflogenen Jungen hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Diesmal begünstigte das milde Klima mit zeitweiligen Niederschlägen die Entwicklung der Nestlinge“, erklärt Fiedler. Nasskalte Perioden, die 2013 und 2014 den Nachwuchs dezimiert hatten, blieben aus. So hatten nicht nur alle 13 Paare, die ab Mitte Februar zurückgekehrt waren, Bruterfolg. Auch deren Jungenzahlen pro Nest waren überdurchschnittlich. „Es ist der mit Abstand höchste Bruterfolg seit Beginn meiner Betreuungstätigkeit 2007.“

So flogen in Harvesse fünf Junge aus. In Vechelde schlüpften sogar sechs Küken. Nach drei Wochen waren noch fünf am Leben, davon eines deutlich kleiner. Einsetzende Trockenheit schmälerte nun das Nahrungsangebot, sodass das Junge nicht aufholen konnte und von einem Elternteil bereits attackiert wurde. „Deshalb entschloss ich mich anlässlich der Beringung, das Tier ins Nabu-Artenschutzzentrum Leiferde zu bringen“, berichtet Fiedler. Dort wurde es flügge.

In der Trockenperiode in der ersten Junihälfte verendeten jeweils zwei Küken der Spätbruten in Zweidorf und Vallstedt. Es mangelte an Regenwürmern, auf die Jungstörche während ihrer ersten zweieinhalb Lebenswochen angewiesen sind. In Vallstedt wurde im Herbst auf Veranlassung von Karl-Rainer Jeffe in Horstnähe ein Nahrungsteich geschaffen. Vor dem Herbstzug bildeten sich ab Ende Juli große Storchentrupps im Raum Wendeburg, zwischen der A 2 und Bortfeld. Fiedler: „Während der Feldarbeiten, bei denen reichlich Feldmäuse an die Oberfläche gelangten, beobachtete ich Gruppen zwischen 20 und 44 Weißstörchen. Als letzte Brutvögel des Kreises zogen die Partner aus Wendezelle am 24. September.“

jti

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