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Hochwasser: Überschwemmungsgebiete wurden neu festgelegt

Kreis Peine Hochwasser: Überschwemmungsgebiete wurden neu festgelegt

Die Überschwemmungsgebiete für ein Hochwasser, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt, sind für den Landkreis Peine erweitert worden. Grundlage sind umfangreiche Messungen und Berechnungen wie sie zuletzt um 1933 durchgeführt worden sind.

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Hochwasser: Die Überschwemmungsgebiete für den Landkreis Peine sind erweitert worden.

Peine. „Im Fuhsebereich sind keine kritischen Gebiete aufgefallen“, sagt Peter Funk, Leiter der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Peine. Zu den erst 2010 neu angelegten Daten sei lediglich ein kleiner Bereich an der Wolfsforder Mühle in Uetze dazu gekommen. „Allgemein sind die Abweichungen zum alten Material sehr gering.“

Das bestätigt auch Achim Stolz, Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Dennoch sei eine regelmäßige Überprüfung der Regionen wichtig. „Es gibt teilweise Gebiete, die noch nie festgelegt worden sind. Lediglich im früheren preußischen Bereich gab es vor dem Ersten Weltkrieg Untersuchungen“, erklärt Stolz. Seither hätten sich jedoch die Gewässer und die Landschaft verändert - etwa durch Bebauungen, Begradigungen oder Aufwertungen. „Außerdem sind die Berechnungsmethoden heute wesentliche moderner“, sagt Stolz.

Die heutigen Ergebnisse der NLWKN stützen sich auf historische Erfahrungen, hydraulische Berechnungen und Geländeprüfungen. „Daraus errechnen die Experten, bis wohin Wasser fließen würde, wenn es zu einer Überschwemmung kommt“, so Stolz. Im Landkreis Peine sind vor allem die Ufergebiete der Fuhse betroffen, ebenso die Regionen entlang der Aue und der Oker.

Die Untere Wasserbehörde ist nun für die Feinarbeit zuständig. Es läuft bereits ein öffentliches Beteiligungsverfahren, Gebiete wurden angeschaut und Betroffene haben sich eingebracht. Auf Grundlage der ergänzten Daten wird nun eine endgültige Ausweisung der Überschwemmungsgebiete erfolgen, die dann der Kreisrat beschließen wird.

„Große Veränderungen gibt es aber nach wie vor nicht, deshalb sind jetzt auch nicht plötzlich Baugebiete oder ähnliches betroffen“, schildert Funk. „Die Kommunen wussten auch schon vorher, wo sie sicher bauen können und wo besser nicht.“

ju

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