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Hochwasser-Lage bleibt bedrohlich: Peiner Feuerwehr befüllte 1000 Sandsäcke

Peine Hochwasser-Lage bleibt bedrohlich: Peiner Feuerwehr befüllte 1000 Sandsäcke

Peine. Die Hochwasser-Lage im Peiner Land bleibt angespannt: Der Pegel der Fuhse erreichte gestern Abend (18Uhr) mit 3,46 Meter ein rekordverdächtiges Niveau. Das ist der höchste Stand seit zehn Jahren. Beim Hochwasser 2003 lag der Pegel bei 3,43 Meter. Die Stadt Peine stufte die Situation am späten Nachmittag insgesamt zwar nicht als besonders gefährlich ein, jedoch gebe es viele kritische Stellen, erklärte der Leiter des Ordnungsamtes, Lutz Hoffmann.

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Vorsorge treffen: Rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Peine füllten gestern Nachmittag vorsorglich 1000 Sandsäcke, um gewappnet zu sein, falls die Fluten im Peiner Land weiter steigen sollten.

Quelle: pif

Beispielsweise sei die Kanalisation in den Horstwiesen vollgelaufen. Die Straßen An der Fuhse, Madamenweg, Am VfB-Platz und Landwehr (in Vöhrum) seien infolge des Hochwassers bereits gesperrt worden. Am Nachmittag begann die Peiner Feuerwehr dann mit rund 30 Einsatzkräften mit dem Befüllen von gut 1000 Sandsäcken - präventiv. „Wenn es ordentlich regnet, haben wir hier ein Problem“, erklärte Hoffmann.

„Das Problem ist, dass die Flüsse und die Böden voll sind, und kein Wasser mehr aufnehmen können“, sagte der Lagedienstführer der für Peine zuständigen Feuerwehr-Einsatzleitstelle in Braunschweig, Christoph Schwanke. In der Nachbarstadt hatte man gestern genau wie in Peine ein besonders wachsames Auge auf die Wetterlage im Harz. Schwanke: „Wenn es im Harz stark regnet, sind wir davon unmittelbar betroffen.“

Das bestätigte auch Peines Stadtbrandmeister Rüdiger Ernst: „Wenn noch mehr Wasser aus dem Harzvorland kommt, könnten wir Probleme bekommen. Aber die Feuerwehr ist darauf vorbereitet.“ Bis in die Abendstunden blieb die Situation für die Peiner Feuerwehren weitgehend entspannt, es gab keine größeren, durch das Hochwasser bedingte Einsätze.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz gab gestern eine Warnmeldung mit der Höchststufe 3 für die Fuhse in Peine heraus. Demnach müsse mit der Überflutung größerer Flächen, einzelner Grundstücke, Straßen und Keller gerechnet werden.

Bis Redaktionsschluss gegen 21 Uhr war die Lage ruhig, aber die Feuerwehr blieb in Bereitschaft. Der Pegel der Fuhse verharrte nach wie vor auf 3,46 Meter.

mic/jti

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