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Hochwasser-Katastrophe an der Elbe: Peiner THW-Experten helfen vor Ort

Lüchow-Dannenberg/Peine Hochwasser-Katastrophe an der Elbe: Peiner THW-Experten helfen vor Ort

Lüchow-Dannenberg/Peine. Katastrophenalarm wegen des Elbe-Rekordhochwassers im Kreis Lüchow-Dannenberg: Acht Peiner Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) sind bereits vor Ort, um zu helfen - die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Peine stehen auch bereit.

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Voller Einsatz im Kreis Lüchow-Dannenberg: Die Peiner THW-Helfer füllten gestern viele Sandsäcke als Schutz gegen das Rekordhochwasser, das an diesem Wochenende droht.

Quelle: THW Peine

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg herrscht Ausnahmezustand, Straßen werden gesperrt und Schulen dicht gemacht. 1000 Einsatzkräfte sichern bereits die Deiche, denn am Wochenende wird ein Rekordhochwasser an der Elbe erwartet.

Björn Müller vom THW Peine sagte der PAZ: „Acht unserer Experten sind aufgebrochen, um dort die bedrohten Deiche mit Sandsäcken zu sichern.“ Mit dabei haben die Peiner ihren Geräte-Kraftwagen, der eine Sandsack-Abfüllanlage und verschiedene Werkzeuge beinhaltet. Die THW‘ler bleiben bis Freitag 8und werden dann abgelöst. „Auf Abruf könnten wir auch eine weitere Truppe mit unserem Pumpen-Anhänger schicken. Darauf ist eine Schmutzwasser-Pumpe, die pro Minute 5000 Liter Wasser abpumpen kann“, so Müller. Insgesamt sind 40 Aktive beim THW Peine einsatzbereit.

Auf Abruf stehen laut Feuerwehr-Sprecher Francesco Schweer auch die Feuerwehren im Kreis Peine. Schweer sagte: „Wir sind bereit, wenn wir gerufen werden.“ Und Heike Severin vom DRK Peine erklärte: „Wir befinden uns in Alarmbereitschaft, und bei uns stehen 114 Leute für einen möglichen Einsatz zur Verfügung.“ Denkbar sei, dass man bei der Verpflegung und Unterbringung der Helfer in Lüchow-Dannenberg unterstütze. Das THW Peine besitzt Zelte, Feldbetten und Tischgarnituren, die man auf Wunsch schnell ins Krisengebiet transportieren könne.

Die Einsatzkräfte im Kreis Lüchow-Dannenberg bereiten jetzt eine Evakuierung der historischen Stadtinsel in Hitzacker vor. Dies teilte der Einsatzstab des Landkreises mit. 52 Anwohner würden derzeit informiert, dass sie wegen der Flut möglicherweise am Samstag ihre Wohnungen verlassen müssen.

Tausende Helfer füllen derzeit entlang der Elbe Sandsäcke. In Lüchow-Dannenberg sind nach Informationen der Kreisverwaltung rund 1,2 Millionen Sandsäcke zu füllen. Dort sind insgesamt mehr als 2000 Kräfte im Einsatz, die meisten von der Feuerwehr und vm Technischen Hilfswerk. Weitere 600 Helfer sollen von der Bundeswehr kommen. Überall ist die Bevölkerung aufgerufen, mit anzufassen. Die Bereitschaft sei groß, sagte ein Sprecher der ebenfalls vom Hochwasser bedrohten Stadt Bleckede.

tk/dpa

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