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Hochwasser-Hilfe: Alarm, dann Entwarnung

Peine Hochwasser-Hilfe: Alarm, dann Entwarnung

Kreis Peine/Lüchow-Dannenberg . Eigentlich sollten viele Peiner Helfer beim Elbe-Hochwasser im Landkreis Lüchow-Dannenberg beim Schutz der Deiche mithelfen. Gestern Nachmittag kam die Alarmierung, doch am Abend dann wieder die Entwarnung.

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Mit einer Holz- und Stahlkonstruktion im Kreis Lüchow-Dannenberg will man sich vor dem Hochwasser schützen.

Quelle: dpa

Während bereits acht Experten des Technischen Hilfswerks (THW) Peine vor Ort sind (PAZ berichtete), sollten heute Nacht 125 Feuerwehrleute aus der Kreisbereitschaft Ost folgen. Dazu gehören die Wehren Edemissen, Vechelde und Wendeburg.

Die Prognosen sagten eigentlich eine große Flut in Lüchow-Dannenberg vorher, die erwarteten Wasserstände wurden aber gestern erneut nach unten korrigiert und könnten unter bisherigen Rekordwerten bleiben. Peines Kreis-Brandmeister Lothar Gödecke sagte der PAZ: „Wegen der Entspannung der Lage wurde die Alarmierung zurückgenommen, und unsere Feuerwehrleute können zuhause bleiben.“

Laut Planung wollten die Peiner mit etwa 20 VW-Bussen ins Hochwassergebiet fahren. Als Einsatzgebiet war der Ort Amt Neuhaus bestimmt. Mit dabei sollte auch der Verpflegungstrupp des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Peine sein, um dort für Essen, Zelte und Feldbetten zu sorgen. Doch aus die DRK-Helfer können jetzt in der Fuhsestadt bleiben.

Bereits im Einsatz sind acht Peiner THW-Experten, die nahe Dannenberg Sandsäcke befüllen und dort mit insgesamt 250 Helfern dafür sorgen, dass stündlich 170 Paletten mit Sandsäcken an die Deiche transportiert werden. Sascha Szarmaczunat sagte: „Es ist anstrengend, und wir trinken viel Wasser. Aber die Dankbarkeit der Einwohner, die uns zum Beispiel Kuchen vorbeibringen, zeigt, wie wichtig unser Einsatz ist.“ Die THWler arbeiten jeweils zwölf Stunden und werden dann abgelöst. Geschlafen wird in einem Kindergarten auf Feldbetten. Die Helfer bleiben bis morgen und werden dann von neuen, frischen Peiner THWlern ersetzt.

tk

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