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Hochwasser-Einsatz beendet: Peiner THW pumpte 50 Millionen Liter Wasser

Peine Hochwasser-Einsatz beendet: Peiner THW pumpte 50 Millionen Liter Wasser

Peine. Über 2300 geleistete Helferstunden leistete das Technische Hilfswerk (THW) Peine während der Hochwasser-Nothilfe. Drei Wochen waren die Peiner unterwegs, legten dabei auch innerhalb von nur sechs Tagen in vier verschiedenen Bundesländer Hand an und beförderten mehr als 50 Millionen Liter Wasser durch die Hochleistungspumpen.

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Einsatz beendet: Abfahrt der Peiner THW-Helfer aus Ludwigslust gemeinsam mit dem THW Langenhagen.

Quelle: oh

„Der größte Hochwasser-Einsatz der letzten zehn Jahre für uns geht nun vorerst zu Ende. Wir haben in den letzten drei Wochen Großartiges geleistet. Alle Einsätze verliefen reibungslos“, sagt Björn Müller, stellvertretender Zugführer des THW-Einsatztrupps aus der Fuhsestadt. Dabei befüllten und schleppten die Helfer aus Peine eine fünfstellige Zahl an Sandsäcken, pumpten Schmutzwasser und sicherten gefährdete Deiche. Den Anfang fand der Einsatz im Peiner Land: „Der erste Einsatz für uns war Ende Mai in Rosenthal“, schildert Müller. „Dort war der sonst kleine und idyllische Bach ‚Berkumer Schölke‘ aufgrund langanhaltender Regenfälle völlig überlastet. Die Wassermassen drückten auf den Ort Rosenthal.“ Schnell rückten zehn Helfer des THW mit mehreren Hochleistungspumpen an, denen es gelang, die Lage zu entspannen.

„Nach einem Hilferuf aus Sarstedt im Landkreis Hildesheim und einem damit verbundenen dreitägigen Einsatz ging es ins Elbe-Gebiet“, berichtet Müller. Über Lüchow/Dannenberg, Magdeburg, Stendal und Rathenow ging der Hilfseinsatz des Peiner THW: Abermillionen Liter Wasser durchflossen die Pumpen, rund 2300 Helferstunden kamen zusammen. Müller: „Der Elbe-Einsatz fand dann seinen Abschluss in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Die Anforderung hier sah so aus, dass unsere Hochleistungspumpe benötigt wurde.“

Drei Wochen lang waren die Peiner Helfer im Einsatz - und kamen erst am vergangenen Freitag aus Ludwigslust zurück. Müller: „Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, die zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit war“ - in einem Pensum, das unter normalen Umständen das Pensum eines Quartals beim Peiner THW ist. „Neben ein bisschen Schlafmangel sind alle Helfer jedoch gesund und munter aus den Einsätzen zurückgekehrt. Ein weiteres Dankeschön geht natürlich auch an die Familien und die Arbeitgeber, ohne die so etwas natürlich nie möglich gewesen wäre.“

Ob der Einsatz tatsächlich endgültig beendet ist, weiß Müller nicht: „Nach wie vor sind einige Regionen im Verlauf der Elbe immer noch stark betroffen. Ob es hier zu weiteren Einsätzen in den nächsten Tagen kommen wird, ist momentan nicht absehbar. Ausgeschlossen ist es nicht, da insbesondere unsere Spezialisten der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen auch nach dem Abfluss des Hochwassers noch zum Einsatz kommen könnten.“ Mögliche Aufgaben sind das Auspumpen von größeren überfluteten Stellen sowie die Befreiung der Straßen von Schlamm mithilfe von Frischwasser.

js

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