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Hochbegabten-Förderung: Von der Grundschule bis zum Gymnasium

Peine Hochbegabten-Förderung: Von der Grundschule bis zum Gymnasium

Rund zwei bis drei Prozent aller Schüler gelten als hochbegabt: Seit 2008 setzt sich der Kooperationsverbund Peine. Hochbegabung Peine genau für diese Kinder ein. Die drei Partner, Kita St. Jakobi, Grundschule Wallstraße und das Ratsgymnasium bieten gezielte Förderung vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen an. Um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen, haben sie jetzt einen Flyer herausgebracht.

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Die Vetreter des Kooperationsverbundes (v.l.): Marcus Schmidt (Lehrer Ratsgymnasium), Pastor Frank Niemann, Marion Rotter-Becker (Leiterin Kita St. Jakobi), Dr. Jan Eckhoff (Direktor Ratsgymnasium), Ute Ebel (Kirchenvorstand St. Jakobi) und Brigitte Beil

Ziel sei es, den Kindern das zusätzliche Futter dort zu geben, wo sie es benötigen, sagte Dr. Jan-Eckhoff, Direktor des Ratsgymnasiums - egal ob im musischen, mathematischen oder sportlichen Bereich. Physik-Lehrer Marcus Schmidt ergänzt: „Wir gehen mit den Kindern in die Tiefe und ergründen Nischen.“ In einer Klasse mit 30 Schülern funktioniere das nicht.

Die Wallschule bietet zum Beispiel Mathe- und Deutsch-unterricht „in Bändern“, also zeitgleich an, erklärt Schulleiterin Brigitte Beil. So könnten Schüler je nach Begabung zwischen den Klassen springen. Auch das Ratsgymnasium bietet den Grundschülern die Möglichkeit, dort am Unterricht teilzunehmen.

In der Kita St. Jakobi gibt es seit Kurzem eine Philosophie-Stunde für Kinder. „Zur Zeit nehmen daran sechs Kinder teil, die sehr ,kopflastig’ sind“, viel miteinander reden und weniger Lego bauen“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Marion Rotter-Becker. Gesprochen werde zum Beispiel über Fragestellungen wie „Was ist Freundschaft?“

Besonders begabte Kinder könnten im Einzelfall eine Klasse überspringen. Doch weder das, noch das Turbo-Abi seien das Ziel. An erster Stelle stehe stets die individuelle, gezielte Förderung, so Eckhoff. Wichtig sei dabei auch die Förderung von sozialen Kompetenzen. Nur so könnten die Kinder auch auf den lebenspraktischen Bereich vorbereitet werden, sagt Rotter-Becker.

Seit dem Start 2008 sei die Zusammenarbeit des Kooperationsverbundes erheblich professionalisiert worden, sagt Eckhoff. Dazu zähle auch die Erstellung des neuen Flyers mit einer ausführlichen Außendarstellung. Einige Eltern der beteiligten Schulen hätten von dem Angebot noch gar nichts gewusst.

Der neue Flyer vom Kooperationsverbund Hochbegabung liegt ab sofort an der Kita St. Jakobi, den Schulen, der St.-Jakobi-Kirche, bei Kinderärzten und beim Kinderschutzbund aus. Weitere Infos gibt es in den drei Einrichtungen.

mic

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