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Hitzewelle: DRK Peine stellt sich auf viele Einsätze ein

info Hitzewelle: DRK Peine stellt sich auf viele Einsätze ein

Peine. Für das Peiner Freischießen ist strahlender Sonnenschein angekündigt. Doch bei aller Freude über das Sommerwetter: Die Hitzewelle kann für die Schützen und Freunde des Spektakels zu einer großen körperlichen Belastung werden.

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Wasser statt Alkohol: Experten raten am heißen Freischießen-Wochenende viel zu trinken - antialkoholische Getränke.

Quelle: dpa

„Wir stellen uns auf viele hitzebedingte Einsätze ein“, sagt Oliver Kretschmer, Leiter der DRK-Kreisbereitschaft, die das Peiner Freischießen auch in diesem Jahr mit ehrenamtlichen Sanitätern unterstützt. „Vor allem bei den Ausmärschen rechnen wir mit großen Problemen.“ Denn während des Marsches seien die Schützen über einen langen Zeitraum der Sonne ausgesetzt, zudem werde nur selten ausreichend Wasser mitgenommen. „Es ist sicher keine Schande, bei Temperaturen bis zu 40 Grad eine Wasserflasche mitzunehmen oder sich zwischendurch von Freunden am Wegesrand versorgen zu lassen“, so Kretschmer. „Auch Obstsnacks sind empfehlenswert.“

Die Deutsche Krankenversicherung rät bei diesen Temperaturen, drei bis vier Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen, um eine Dehydrierung zu vermeiden. Am besten geeignet seien Wasser, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte oder in Maßen erfrischende Tees. Alkohol hingegen erweitere die Gefäße und entwässere den Körper zusätzlich - diesen also lieber meiden (weitere Tipps rechts).

Tagsüber werden pro Schicht 12 Helfer des Roten Kreuzes beim Freischießen im Einsatz sein, am Abend wird das Personal zum Teil bis auf 18 Leute aufgestockt. „Eigentlich wollten wir in diesem Jahr die Einsatzkräfte reduzieren, da in acht Wochen bereits das Europaschützenfest ansteht“, so Kretschmer. „Aber wegen der Hitzewelle bleibt alles beim Alten. Wir werden jeden Helfer benötigen.“

ju

Richtiges Verhalten bei großer Hitze:

- Anstrengende körperliche Arbeiten vermeiden

- Sport in die Morgen- oder Abendstunden verlegen

- Ausreichend trinken und Alkohol vermeiden

- Helle, leichte und bequeme Kleidung wählen

- Sich bevorzugt im Schatten aufhalten, Mittagssonne meiden

- Breitkrempigen Sonnenhut und Sonnenbrille tragen

- Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden

- Bei Sonnenstich (Symptome sind unter anderem Kopf-und Nackenschmerzen, Übelkeit, Schwindel): Den Betroffenen an einen schattigen, kühlen Ort bringen; ihn mit kalten, nassen Tüchern bedecken; bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Notarzt alarmiert werden

- Bei Hitzschlag (Symptome sind unter anderem sich rötende, heiße Haut; trübes Bewusstsein): Sofort Notarzt verständigen; den Betroffenen an einen schattigen, kühlen Ort bringen und mit Flüssigkeit versorgen; enge Bekleidung lockern; nach Möglichkeit kühle und feuchte Umschläge machen; für Luftzug sorgen

- Bei Hitze-Erschöpfung (Symptome sind unter anderem kalte Haut, starkes Schwitzen): den Betroffenen mit elektrolythaltiger Flüssigkeit versorgen; Ruhe; kühle Dusche oder Abwaschen mit Schwamm und kühlem Wasser; leichte und bequeme Kleidung; klimatisierte Umgebung

Deutsche Krankenversicherung

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