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Hilfe für Migranten bei Sprache und Jobsuche

Peine Hilfe für Migranten bei Sprache und Jobsuche

Peine. Arbeiten, die deutsche Sprache lernen, studieren - die Bedürfnisse von in Peine lebenden Menschen mit Migrationshintergrund sind klar: Sie wollen sich in Peine eine neue Existenz aufbauen. Doch was viele nicht wissen, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sind dabei die erste Anlaufstelle.

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Hatte bei der Infoveranstaltung viel zu tun: Flüchtlingsberater Hussein Mehdi (links) von der Agentur für Arbeit Peine berät Migranten und Flüchtlinge in ihrer Muttersprache.

Quelle: ju

Am Mittwoch fand deshalb eine Informationsveranstaltung mit allen Netzwerkpartnern im Werkforum am Herner Platz statt - und mehr als 350 Interessierte nutzten kostenlosen Angebot.

„Wir haben diese Veranstaltung zum ersten Mal angeboten, und die Resonanz ist toll“, freut sich Claudia Geyer, Leiterin des neu formierten Kompetenzteam der Agentur für Arbeit. Gemeinsam mit dem Jobcenter Peine hat die Agentur die Infoveranstaltung auf die Beine gestellt. „Und das lange, bevor die Flüchtlingssituation sich so entwickelte“, sagt Monika Stender, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Hildesheim. „Damals wussten wir noch gar nicht, welche Bedeutung das haben wird. Wir werden überrollt.“ Der Caritasverband Peine, die Kreisvolkshochschule, die Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft, die Industrie- und Handelskammer sowie das Jobcenter und die Agentur für Arbeit bilden ein Netzwerk, das Menschen mit Migrationshintergrund und vielen Flüchtlingen Unterstützung bei der Integration und dem Einstieg in den Arbeitsmarkt anbietet.

Alle Netzwerkpartner waren mit einem Stand vertreten. Sie informierten über Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, über Deutschkurse, Erstausbildung für junge Erwachsene, Weiterbildung, über die Internetsuche nach Arbeit und gaben Bewerbungstipps.

„Wir sind erstaunt, wie voll es ist“, sagte Anja Sogge vom Jobcenter Peine. „Die Menschen kommen mit unterschiedlichen Anliegen zu uns.“ Vom Familienvater, der nach Arbeit sucht bis zum Medizinstudenten, der sein Studium gern so schnell wie möglich fortführen möchte, seien alle Gruppen dabei.

Gut besucht waren auch die Vorträge über Themen wie Abschlüsse, Jobbörse und Sprachkurse. Absoluter Besuchermagnet war zudem der Stand von Hussein Mehdi, Flüchtlingsberater der Agentur für Arbeit in Peine. Selbst im Libanon geboren spricht der 24-Jährige fließend Arabisch in allen Dialekten, Englisch und Deutsch. „Für viele ist die Hemmschwelle niedriger, wenn sie einen Ansprechpartner haben, der ihre Muttersprache spricht“, so Mehdi. „Und ich helfe gern.“

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