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Herzlos: Mann setzte Katze im Garten von Stederdorferin aus

Stederdorf Herzlos: Mann setzte Katze im Garten von Stederdorferin aus

„Das ist wirklich schlimm“, sagt Gerlinde Bortscheller.  „Man setzt doch nicht einfach Tiere aus.“ Doch genau das ist am Freitag vergangener Woche vor den Augen der 81-jährigen Stederdorferin geschehen. Ein Unbekannter hat gegen 17 Uhr eine Katze ausgesetzt – in ihrem Garten.

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Ort des Geschehens: Gerlinde Bortscheller steht dort, wo ein Unbekannter eine Katze in ihrem Garten aussetzte.

Quelle: ju

Stederdorf. „Ich wollte gerade den Lichterbogen in meiner Fensterbank einschalten, da sah ich ein Auto direkt vor unserer Einfahrt anhalten“, schildert die Seniorin. „Ich dachte, der muss nur mal kurz austreten, aber dann sah ich, dass er etwas Schwarzes in den Händen hatte.“ Das Schwarze stellte sich wenig später als kleine Katze heraus, die nun im Garten von Bortscheller herumstreunt.

„Er hob das Tier über den Zaun und fuhr dann in Richtung Peine weiter“, sagt die gehbehinderte Seniorin. „Ich wollte ihn noch zur Rede stellen, aber ich war leider zu spät an der Haustür.“ Bortscheller rief sofort die Polizei, so wie es ihr das Tierheim Peine geraten hatte.

„Ich habe erst kürzlich zwei Katzen dorthin vermittelt, die ebenfalls seit Herbst in meinem Garten herumstreunten.“ Bortscheller vermutet: „Die hat bestimmt derselbe Mann hier ausgesetzt.“

Im Dorf sei die Seniorin für ihre Tier- und vor allem Katzenfreude bekannt. „Ich habe schon immer Katzen um mich gehabt.“ Bei ihr leben würden aber nur zwei alte Katzen, die aus einem früheren Zwölfer-Wurf übrig sind. „Sie leben draußen und kommen nur zum Fressen und Schlafen heim zu ihrem Schlafplatz in meinem Garten“, so Bortscheller. „Vielleicht ist dadurch der Eindruck entstanden, dass ich eine Katzenpension unterhalte.“

Gegen den Streuner in ihrem Garten hat Bortscheller grundsätzlich nichts. „Aber ich finde es eine Frechheit, dass es Leute gibt, die einfach Tiere aussetzen. Erst schaffen sie sich welche an und dann setzten sie sie auf Autobahnen oder auf der Straße wieder aus. Die Tiere können einem leidtun.“ Auch die schwarze Katze muss ein Haustier gewesen sein, so Bortscheller. Denn: „Der Mann hat sie mit beiden Händen unterm Bauch tragen können. Das lassen Wildkatzen nicht mit sich machen. Dieses Tier hat ihm vertraut…“

ju

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