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Herzinfarkt: Experten geben wertvolle Tipps

Peine Herzinfarkt: Experten geben wertvolle Tipps

Peine. Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung veranstaltet die kardiologische Praxis in Peine zusammen mit dem Klinikum Peine am Sonnabend von 11 bis 13 Uhr im Forum eine Vortragsveranstaltung. Das Thema der Herzwoche 2015 lautet „Koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt“.

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Herzinfarkt: So wie bei dieser Simulation muss es mit der Behandlung möglichst schnell gehen.

Quelle: dpa

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer koronaren Herzerkrankung, der Vorläufer-Erkrankung des Herzinfarktes. 290 000 Menschen pro Jahr bekommen einen Herzinfarkt, etwa 50 000 von ihnen sterben deshalb. „Ein großer Teil dieser Herzinfarkte könnte vermieden werden“, heißt es in der Vortragsankündigung.

Schon leichte Veränderungen im Lebensstil können das Risiko für die Gefäße deutlich reduzieren. Zudem verringert das richtige Verhalten bei einem Herzinfarkt die Sterblichkeit und bessert die Prognose der Betroffenen deutlich. Die Veranstaltung im Forum Peine soll Impulse geben und helfen, im Akutfall richtig zu handeln.

Zunächst wird Oberärztin Dr. Melanie Wiese aus dem Peiner Klinikum die Entstehung der koronaren Herzerkrankung und auch den Herzinfarkt erklären. Das Verhalten bei Auftreten von akuten Brustschmerzen wird von Michael Krumm, Kardiologe aus der Praxis besprochen. Was soll man tun, wenn unklare Beschwerden im Brustkorb auftreten? Auf welche Symptome muss man besonders achten? Wie reagiert man nachts oder am Wochenende? Die Möglichkeiten der Brustschmerz-Ambulanz werden erklärt. Bei schweren Schmerzen im Brustkorb mit Engegefühl, insbesondere bei Atemnot, Übelkeit und Schweißausbruch muss der Notarzt über den Notruf 112 gerufen werden.

Danach hält der Chefarzt der 1. Medizinischen Klinik, Dr. Frank Grothues, einen Vortrag über die Behandlung des akuten Herzinfarktes. Das Ziel der Wiedereröffnung des Gefäßes steht dabei im Vordergrund. Dazu werden Herzkathetertechniken gebraucht mit PTCA (Ballonaufdehnung) und Einbau von Gefäßstützen, den sogenannten Stents.

Nach dem Herzinfarkt ist vor dem Herzinfarkt. Das muss aber nicht so sein. Dr. Birgit Gerecke aus der kardiologischen Praxis erklärt die Nachsorge nach einem Herzinfarkt. Durch Behandlung und Lebensstil-Umstellung kann die Lebensqualität nach einem Herzinfarkt besser sein als vor dem Infarkt. Eine langfristige Betreuung dieser Patienten ist aber notwendig.

Bei der Veranstaltung können sich Interessierte umfassend über das Thema Herzinfarkt und koronare Herzerkrankung informieren. Informationsmaterial der Deutschen Herzstiftung wird ausgelegt.

ale

  • Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.
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