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„Hervorragende Betreuung in Peiner Krippen“

Interview: Bürgermeister Michael Kessler „Hervorragende Betreuung in Peiner Krippen“

Große Probleme gibt es in Westdeutschland bei der Bereitstellung von ausreichend Plätzen in Kinderkrippen. Ab 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Platz. Die PAZ sprach mit Bürgermeister Michael Kessler (SPD) über das Krippenangebot in Peine.

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Einsatz für Kinderbetreuung: Michael Kessler (M.), hier bei der Eröffnung des Familienzentrums in der Kita Villa Kunterbunt.

Quelle: A

Herr Kessler, wie bewerten Sie die Situation der Krippen in Peine?
Die Stadt Peine hat immer darauf geachtet, dass sie möglichst nicht mehr Krippen baut als Nachfrage besteht. Die Nachfrage ist in Peine bislang eher unterdurchschnittlich, was wir darauf zurückführen, dass die Kinder aus Migrantenfamilien solche Plätze kaum in Anspruch nehmen. Allerdings gehen auch wir von einer steigenden Nachfrage aus, so dass weitere Plätze in Planung sind.

Wie viele Krippenplätze gibt es insgesamt in Peine?
Nach aktuellem Stand sind es 162 Plätze im Stadtgebiet Peine. Zu diesen Plätzen müssen Sie aber das Angebot der Tagesmütter hinzuzählen. Die Tagesmütter sind eine gute Ergänzung zu uns, weil sie Randzeiten besser abdecken als wir. Wir haben 37 Tagesmütter, die rund 90 Kinder in Peine betreuen. Da dort aber nicht nur Krippenkinder betreut werden, kommen wir auf eine Versorgungsquote von gut 20 Prozent und liegen damit über dem Landesdurchschnitt.

Welche Art Krippenplätze werden angeboten?
Bislang bieten wir nachfragegemäß nur Ganztagsplätze an – allerdings sind Halbtagsplätze in Vorbereitung.

Können alle Wünsche der Eltern auf Plätze erfüllt werden?
Auf einen Platz schon, aber der ist nicht immer so wohnungsnah, wie die Eltern das gerne hätten. Ich halte es aber für zumutbar, dass man notfalls den freien Platz in einer anderen Ortschaft wahrnimmt. Bei den vielen Ortschaften können wir nicht immer die Plätze vor Ort vorhalten.

Ab welchem Kindesalter kann man in die Krippe?
Krippen werden für Kinder von null bis Ende des dritten Lebensjahres angeboten. In der Regel werden Kinder aber erst in die Krippe zur Betreuung gegeben wenn sie mindestens ein Jahr alt sind.

Was kostet ein Krippenplatz in Peine?
Ein Ganztagsplatz kostet aktuell 274 Euro im Monat. Es gibt eine hervorragende Betreuung, die Kinder sind bei uns sehr gut aufgehoben. Unter dem Stichwort Kindertagesstättengebühren bei der Sucheingabe findet man im Übrigen die Kindertagesstätten-Gebührensatzung auf www.peine.de im Internet .

Wo gibt es Infos über Krippenplätze?
Auskünfte zum aktuellen Stand gibt es bei Frau Bauer unter Telefon 05171/489215. Informationen zu den Kindertagesstätten können auch über den Internetauftritt der Stadt Peine eingeholt werden. Bei Fragen zu den Einrichtungen der Kirchen empfiehlt es sich, dort den direkten Kontakt zu suchen. Das gilt auch für die Kindertagesstätte Vin, in der zum Jahresbeginn eine integrative Krippengruppe öffnet.

Wie viel hat die Stadt Peine in die Krippen investiert?
Die Stadt Peine hat mehr als 1,8 Millionen Euro und dritte Träger haben noch einmal mehr als zwei Millionen Euro investiert. Das sind insgesamt mehr als 3,8 Millionen Euro.

Gibt es Pläne für weitere Krippen in den Kitas?
Im Sommer 2012 wird die Behindertenhilfe Berkkhöpen-Burgdorf eine weitere Krippe in der Kindertagesstätte Vin eröffnen. Sollte sich die Zahl der Anmeldungen für diese Einrichtung in den nächsten Wochen deutlich erhöhen, kann die Öffnung auch vorgezogen werden. Und nachdem der Bebauungsplan Kammerwiesen vom Rat als Satzung beschlossen wurde, ist im Entwurf des Haushalts 2012 Planungsgeld für den Bau einer Kindertagesstätte vorgesehen. Nach den Überlegungen dazu sind neben einer Regel-Kindergartengruppe zwei Krippengruppen vorgesehen. Zudem gibt es bei einem anderen Träger Überlegungen, eine weitere Krippengruppe einzurichten.

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