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Hertha-Peters-Brücke wird überprüft

Rat: Kosten betragen 47 000 Euro Hertha-Peters-Brücke wird überprüft

Die historische Hertha-Peters-Brücke soll den Peinern in altbewährter Form erhalten bleiben. Deshalb hat der Rat sich gestern für eine Überprüfung ausgesprochen, die feststellt, ob sich eine Sanierung überhaupt lohnt.

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Die Hertha-Peters-Brücke soll saniert werden. Dafür haben sich SPD und Grüne ausgesprochen.

Quelle: Foto: Archiv

Peine. Als 2013 nach einer Routine-Kontrolle der Pilzbefall an der Brücken-Konstruktion festgestellt worden war, stand fest: Es besteht Handlungsbedarf. Allerdings kam die darauffolgende Tat etwas spät, wie Ratsherr Dr. Rainer Döring (FDP) findet. „Wir hätten Geld einsparen können“, führt er verärgert in der Sitzung an und beruft sich darauf, dass der Befund bereits vor vier Jahren festgestellt worden sei. Immerhin habe der Pilz dadurch lange Zeit gehabt, um sich weiter auszubreiten und so mehr Schaden verursacht, als nötig. Jetzt möchte er Fakten sehen – die Beschlussfassung mit wenig Infomaterial sei ihm zu voreilig.

Rückhalt fand Döhring bei der CDU und den PB. Gemeinsam forderten sie die Vertagung des Beschlusses.  Allerdings wurde dieser Einwand aufgrund der SPD- und Grünen-Mehrheit abgelehnt. Sie stimmten schließlich für die Überprüfung der Brücke, weshalb sich die Diskussionen in der rund zweistündigen Sitzung im Kreis drehten.

Das bedeutet jetzt, dass der Startschuss für die Überprüfungsmaßnahmen des Ingenieurbüros Schüßler-Plan aus Hannover gefallen ist. Zwischen März und April soll eine Probebelastung der Brücke durchgeführt werden. Dieser Test kostet etwa 47 000 Euro und soll Aufschluss darüber geben, ob die Sanierung überhaupt infrage kommt. Wenn die Brücke die Überprüfung besteht, geht es an die Planung, für die etwa 100 000 Euro veranschlagt ist. Im kommenden Jahr könnten dann Baukosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro auf die Stadt zukommen.

Nun heißt es aber erst einmal auf das Ergebnis der Probebelastung warten. Falls nämlich die Planung und der Bau 1988 der Brücke fehlerhaft abliefen, könnten laut den Grünen Haftungsansprüche geltend gemacht werden. Und dadurch würde die Stadt Geld zurückbekommen.

mgb

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