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Hertha-Peters-Brücke: SPD will Sanierung

Streit um Bauwerk Hertha-Peters-Brücke: SPD will Sanierung

Im Fall der maroden Hertha-Peters-Brücke spricht sich die SPD-Fraktion ganz klar für eine Sanierung der Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Mittellandkanal und die B65 aus.

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Die Hertha-Peters-Brücke überspannt den Mittellandkanal und die B 65. Das Holz des Bauwerks ist von einem Pilz befallen.

Quelle: Michael Lieb

Peine. Vor dem Hintergrund knapper Kassen „wäre ein bis zu 4,2 Millionen Euro teurer Neubau einfach ein zu großer Schluck aus der Pulle“, befindet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Hahn. Eine Entscheidung über die Zukunft der Brücke fällt voraussichtlich schon am Donnerstagabend in der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Peine (ab 17 Uhr, Rathaus, großer Sitzungssaal).

Die Sanierungsvariante sei mit rund 1,3 Millionen Euro deutlich günstiger und verspreche durch den Einsatz von Elementen aus glasfaserverstärktem Kunststoff eben auch eine gewisse Dauerhaftigkeit, so Hahn. Natürlich habe es viele Fragen zu dem Thema gegeben, doch die Alternativen seien ausreichend besprochen. „Uns sollte es an dieser Stelle um die Sache gehen und nicht um Animositäten“, appellierte er an alle Ratsvertreter. Wieso man für die Brücke so viel Geld ausgeben sollte, sei für die SPD nicht nachvollziehbar.

Das beauftragte Ingenieur-Büro Schüßler-Plan aus Hannover habe schließlich zusammen mit dem Institut für Baukonstruktion und Holzbau der TU Braunschweig in einem Gutachten erarbeitet, dass eine Sanierung gut möglich ist. Nächster Schritt aus Sicht der SPD sei nun der ohnehin geplante Belastungstest der Brücke. Kostenpunkt: rund 47 000 Euro. Dieser soll Aufschluss über die Standfestigkeit der Brücke geben. Nur wenn dieser negativ ausfallen sollte, wovon die Gutachter aber nicht ausgehen, müsste doch über einen Ersatz-Neubau nachgedacht werden.

Die Debatte über Neubau oder Sanierung wurde in den politischen Gremien teilweise sehr emotional geführt. Ein Grund war natürlich, dass die Brücke aus Bongossi-Holz erst 29 Jahre alt ist. Bei der Planung Ende der 80er-Jahre war man davon ausgegangen, dass das verwendete Tropen-Hartholz „ewig“ hält. Einige Ratsmitglieder unkten unterdessen, dass die günstigste Lösung des Problems mit 175.000 Euro der Abriss sei. Doch während der Beratung wurde doch deutlich, dass die Brücke rege genutzt wird; und in Zukunft wohl noch mehr als bisher, weil neben dem Klinikum ein weiteres Baugebiet entstehen soll.

mic

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