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Herrlich unbeschwertes Stadtpark-Konzert: 400 Besucher lauschten Shanty-Chor

Peine Herrlich unbeschwertes Stadtpark-Konzert: 400 Besucher lauschten Shanty-Chor

Peine. Einmal mehr hatte der Kulturring Peine am Sonntag zum Stadtpark-Konzert eingeladen, zu diesem Traditionstermin, der an Beliebtheit nichts einbüßt - und das unabhängig des konzertierenden Ensembles.

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Die Sänger des Shanty-Chors „Graf Luckner“ aus Burgdorf begeisterten die Zuhörer mit alten Shantys, Arbeits- und Freiwachenliedern der Segelschiffmatrosen.

Quelle: rb

Diesmal lockte der Shanty-Chor „Graf Luckner“ aus Burgdorf und 400 Zuhörer lauschten gern den alten Shantys, Arbeits- und Freiwachenliedern der Segelschiffmatrosen, die von zwei Schifferklavieren und zwei Gitarren begleitet wurden. Bei manch bekanntem Refrain vergrößerte sich dabei der 20-köpfige Shanty-Chor durch die mitsingenden Zuhörer um ein Vielfaches; der Stadtpark wirkte klanglich, wenn man die Augen schloss, wie ein riesiges Segelschiff.

Der musikalische Leiter, Joachim Klenner, hatte ein vielseitiges Programm erstellt. Geografisch berührten die Texte alle Kontinente, selbst der Baikal, das göttliche Meer in Sibirien, wurde nicht ausgespart. Immer ging es um die Sehnsucht nach der Ferne, denn „auf See sind alle Kameraden“ und „tragen die Freiheit an Bord“. Da erklang die Aufforderung „Seemann, lass das Träumen, denk nicht an Zuhaus’! Deine Heimat ist das Meer“ - und doch gipfelten viele Shantys nach der träumenden Sehnsucht in die Ferne mit der gelungenen Heimkehr der Seeleute.

Wie treffend zeigte sich dann der Draht der Burgdorfer Sänger zu Petrus, als sie in der Tat und unter großem Applaus den einsetzenden Regen stoppten mit ihrem Lied „Über uns der blaue Himmel“.

Während die meisten Shantys einstimmig vorgetragen wurden, offenbarte der Chor an anderen Stellen seine gewachsene Musikalität, indem sich eine Oberstimme dazugesellte, vielseitige Solisten ihre abwechslungsreichen Klangfarben setzten und an manchem Schluss ein konzertiertes Ritardando oder Decrescendo zu besonderem Beifall aufforderte. Natürlich war am Ende eine Zugabe fällig, denn es war ein unbeschwertes und herrliches Parkkonzert!

hl

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