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Heißestes Wochenende des Jahres

Kreis Peine Heißestes Wochenende des Jahres

Kreis Peine. Im Endspurt machen die Hundstage (siehe Hintergrund) ihrem Namen alle Ehre: An diesem Wochenende soll das Quecksilber auf Rekordwerte steigen. Die 30-Grad-Marke wird bereits am Samstag geknackt. Die PAZ hat sich umgehört: So können sich die Peiner auf die Hitzewelle vorbereiten.

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Vorfreude auf‘s Sommerwetter: Peiner können sich mit Eis, in den zahlreichen Freibädern oder beim Cocktail am Eixer See abkühlen.

Quelle: kn

Bereits heute steigen die Temperaturen kräftig an. Thomas Ruppert, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach, erwartet Höchstwerte von 25 bis 27Grad. „Am Samstag kratzen wir schon an der 30-Grad-Marke“, sagte er. Sonntag soll der Jahresrekord gebrochen werden. Für das Peiner Land rechnet Ruppert mit Temperaturen bis zu 31Grad - im Schatten, wohl gemerkt.

Auch zu Wochenbeginn dürfen sich die Peiner weiter über Hitze freuen. Montag wird nochmals die 30-Grad-Marke geknackt. Dann wird es wieder kühler - im Verhältnis gesehen. Denn bis Donnerstag klettern die Werte weiter über 25Grad.

Für Tipps, damit die Peiner die Hitzewelle gut überstehen, hat die PAZ den Allgemein-Mediziner Dr. Friedrich Scheibe um Rat gefragt. Der Sprecher der Peiner Ärzte empfiehlt lockere Kleidung, damit sich der Körper akklimatisieren kann. „Um sich selbst zu kühlen, verdunstet der Körper Wasser“, sagt Scheibe. Daher sollten die Peiner mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder verdünnte Säfte trinken. Da beim Schwitzen auch Salze verloren gehen, rät der Mediziner, ruhig mal zu einer Brühe zu greifen, damit der Mineralhaushalt im Gleichgewicht bleibt.

Wer die Hitze nicht verträgt, sollte die direkte Sonne meiden, zum Beispiel auch, indem schon früh die Räume abgedunkelt werden - selbstverständlich nach einem kräftigen Lüften mit frischer Morgenluft. Wer draußen zu tun hat oder die Sonne genießen möchte, sollte eine Kopfbedeckung tragen.

pif

Hundstage

Der Begriff Hundstage für die Zeit zwischen dem 23.Juli und dem 23.August, die heißesten Tage des Jahres, hat seinen Ursprung in der Antike. In der römischen Königszeit – bis 510 vor Christus – war in dieser Zeit das Sternbild „Großer Hund“ zu sehen. Bereits zu Zeiten von Gaius Julius Cäser hatte sich das Sternbild durch die Eigenbewegung verschoben. Es tauchte jetzt erstmals um den 1.August herum auf. Bis heute hat sich innerhalb von 2000Jahren eine weitere Verschiebung um rund vier Wochen ergeben. Rein astronomisch betrachtet markieren die Hundstage – also die Zeit, in der das Sternbild vom Großen Hund gut zu sehen ist – heute den Herbstanfang. Aufgrund der antiken Bedeutung und der Überlieferung werden die Hundstage auch heute noch als die heißeste Zeit des Jahres bezeichnet.

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