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Heiße Diskussion um Integration und Bildung

Peine Heiße Diskussion um Integration und Bildung

Zu einer Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten zum Thema „Integration Error!?“ hatte die Jungenpartei Mr. Right ins Forum eingeladen. Rund 60 zumeist jugendliche Besucher waren der Einladung gefolgt. PAZ-Redakteur Jan Tiemann moderierte die Runde.

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Podiums-Diskussion von Mr. Right (von links): Dr. Manfred Sohn (Die Linke), Torben Friedrich (Piraten), Matthias Möhle (SPD), PAZ-Redakteur Jan Tiemann, Christoph Plett (CDU), Heiko Sachtleben (Bündnis 90/Die Grünen) und Olaf Sperling (FDP).

Quelle: im

Zunächst gab es für alle sechs Kandidaten jeweils eine Frage, die es zu beantworten galt. So äußerte Olaf Sperling von der FDP seine Meinung zum geringen Engagement von Migranten in Vereinen, während Heiko Sachtleben von den Grünen zur Präsenz von Migranten in der Politik Stellung nahm.

Christoph Plett von der CDU griff die Frage auf, ob der Islam zu Deutschland gehört und Matthias Möhle von der SPD äußerte sich zu der Buschkowsky-These „Neukölln ist überall“. Für die Piraten nahm Torben Friedrich in Vertretung für Max Rother den Faden auf und forderte Partizipation als Voraussetzung für Integration. Den Schlusspunkt setzte Dr. Manfred Sohn von den Linken, der sich zu der immer noch meist schlechten Bezahlung von Migranten auf dem Arbeitsmarkt äußerte.

Im Anschluss hatte das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dabei zeigte sich, dass Integration sehr eng mit Bildung verwoben ist, denn viele der Fragen an die Kandidaten drehten sich rund um die Bildung und den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten. Die Antworten der Kandidaten waren zum Teil sehr emotional und spiegelten die ganze Bandbreite der politischen Einstellungen wider. „Bildung darf nichts kosten“, forderte zum Beispiel Möhle. „Wir werden die Studiengebühren nicht abschaffen“, bekräftigte hingegen Sperling.

Weitgehende Einigkeit herrschte darüber, dass das Beherrschen der deutschen Sprache eine große Rolle beim Bildungserfolg spielt. Nach gut zwei Stunden endete die Diskussion. Im Anschluss gab es Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Kandidaten. Die Diskussion fand in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Aktionsplan Peine statt und wurde vom Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ gefördert.

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