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Heinz Möller wird heute 75 Jahre alt

Peine Heinz Möller wird heute 75 Jahre alt

Peine. Wenn man Heinz Möller fragt, ob er so etwas wie ein Lebensmotto hat, sagt er ganz klar: „Nein! Nach nur einem einzigen Motto will ich nicht leben.“ Am heutigen Dienstag wird der Kommunalpolitiker, Kulturschaffende und frühere Leiter des Ilseder Gymnasiums 75 Jahre alt. „Aber“, ergänzt Möller, „ich habe Lust am Arbeiten und Gestalten - am Wirken. Und ich liebe alles, was schön ist - in der Natur, Kunst und Kultur.“

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Feiert heute seinen 75. Geburtstag: Heinz Möller.

Quelle: jti

In der Tat hat Möller über Jahrzehnte das politische, kulturelle und schulische Leben in Peine geprägt. Er selber spricht von seinen drei Säulen. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, Literaturwissenschaft und Politik für das höhere Lehramt in seiner Geburtsstadt Göttingen kam Möller 1966 als Studienassessor ans Ratsgymnasium in Peine. 1974 wurde er Leiter des Ilseder Gymnasiums und blieb dies 30 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung 2004.

Möller war schon während des Studiums politisch engagiert und führte dies in Peine in der SPD weiter. Zunächst arbeitete er beratend maßgeblich an der Aufstellung eines Schulentwicklungsplanes für die SPD, der die Grundlage für die heutige Peiner Schullandschaft bildete. 1971 rückte er in den Rat der Stadt Peine nach und blieb 40 Jahre in dem Gremium bis zu seinem Ausstieg 2011. Er war unter anderem mehr als 15 Jahre SPD-Fraktionsvorsitzender und 17 Jahre Aufsichtsrats-Chef der Peiner Stadtwerke.

Seit 1974 ist Möller Vorstandsvorsitzender des Kulturrings. In dieses Amt kam er auch durch die Politik. Als die Festsäle zur Disposition standen - es hatte sogar Überlegungen gegeben, dass dort ein Supermarkt einziehen soll - setzte er sich gemeinsam mit dem damaligen Stadtdirektor Dr. Willy Boß engagiert für den Erhalt der Spielstätte und deren Übernahme durch die Stadt ein. Unter seiner Führung wurde der Kulturring neu organisiert, ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung des Forums 1988.

„Um das alles unter einen Hut zu kriegen, braucht man schon einen Zwölf-Stunden-Tag“, räumt Möller ein. „Aber ich brauche Gott sei Dank nicht sehr viel Schlaf, fünf bis sechs Stunden reichen.“ Und dann ist da seine Frau Ingrid, mit der er fast 50 Jahre verheiratet ist. „Die Last der Vorbereitung für Arbeit und Termine hat sie getragen“, sagt Möller. „Sie war im Grunde immer für mich und meine Aktivitäten da.“

Zugute kommt den Eheleuten, dass viele seiner Aktivitäten auch ihre sind. Reisen, Theater, Kabarett, die Natur und den eigenen Garten genießen beide - und nun auch „frei vom Druck der Termine“. Dazu kommen die drei Enkelkinder. Den Kontakt zur Politik hat Möller aber nie aufgegeben. Er ist als Bürgervertreter im Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit und arbeitet nach wie vor in der SPD-Fraktion. „Es gibt da noch ein paar interessante und wichtige Aufgaben, an denen ich mitwirken möchte.“

jti

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