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Heimstätte muss Schlecker selbst entrümpeln

Peine Heimstätte muss Schlecker selbst entrümpeln

Vöhrum. Die Schlecker-Filiale in Vöhrum ist geschlossen, der Schriftzug vom Gebäude montiert, die Ware ist weg. Doch Kassen, Einkaufswagen, Regale und anderes Mobiliar stehen weiterhin auf der Verkauffläche. Sehr zum Ärger vom Vermieter, der Peiner Heimstätte, denn die muss nun für die Räumung aufkommen.

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Die Ware ist weg, der Laden dennoch voll: Pascal Bock, Auszubildender zum Immobilien-Kaufmann bei der Peiner Heimstätte, zeigt, wie die Schlecker-Filiale hinterlassen wurde.

Quelle: js

„Wir dachten, es sieht zumindest halbwegs vernünftig aus“, sagt Karl-Heinz Linnert, Geschäftsführer der Peiner Heimstätte. „Doch als ich hier reinkam, war das schon eine negative Überraschung.“

Während sämtliche Ware aus der Schlecker-Filiale entfernt wurden, muss sich die Heimstätten-Leitung nun mit dem kompletten Mobiliar und zurückgelassenem Müll auseinandersetzen. „Wir wissen nicht, wie teuer das Ausräumen wird - vermutlich einige Tausend Euro.“

Und das, obwohl auch Regale und Inventar eigentlich noch einen gewissen Wert haben, findet Linnert: „Aber da ist so ein Riesen-Unternehmen kaputt gegangen und es wurden Tausende Märkte zugemacht. Bei einem solchen Überangebot an diesem Mobiliar ist das dann eben doch nichts wert.“

Beim Vermieter herrscht großer Ärger, bei den aktuellen Schlecker-Verantwortlichen rund um Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz fühlt man sich - zumindest was die Gesetzeslage betrifft - im Recht. Dem Insolvenzrecht zufolge habe der Vermieter zwar ein Recht darauf, seine Geschäftsräume wieder betreten zu können, „alle anderen mietvertraglichen Rechte, wie zum Beispiel die Wände zu streichen, gelten aber nicht“, sagte Geiwitz’ Pressesprecher Patrick Hacker der PAZ. Immerhin: „Wenn dem Vermieter durch nicht ordnungsgemäße Räumung Kosten entstehen, kann er diese Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden.“

Vorstellen kann sich Linnert aber auch, dass ein möglicher Nachmieter die Regale auf der rund 200 Quadratmeter großen Fläche übernimmt. Der Heimstätten-Chef betont: „Wir suchen etwas, das nach Vöhrum passt - etwas, das Vöhrum für die Nahversorgung braucht.“

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