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Heimatpfleger stellen sich neuen Herausforderungen

Kreis Peine Heimatpfleger stellen sich neuen Herausforderungen

Peine. Wo steht sie, und wo kann sie hingehen - die Heimatpflege in Peine? Diese Fragen haben kürzlich etwa 35 Heimatpfleger und Vertreter von Heimatvereinen aus dem Landkreis in der Mensa des Gymnasiums am Silberkamp diskutiert.

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Erfahrungsaustausch in der Silberkamp-Mensa: Die Heimatpfleger im Kreis Peine wollen sich künftig regelmäßig treffen.

Eingeladen hatte die Servicestelle Kultur des Landkreises Peine, die für die Belange von Kulturschaffenden im Landkreis zuständig ist.

Den Auftakt der Veranstaltung machte die Geschäftsführerin des Niedersächsischen Heimatbundes, Dr. Julia Schulte to Bühne. Sie zeigte die Komplexität der Heimatpflege auf, die sich unter anderem zwischen Baukultur, Geschichte und Kulturlandschaft auch auf andere Bereiche, wie beispielsweise den der Soziokultur, zubewege.

Ihr Vortrag habe gezeigt, dass die doch manchmal eher „eingestaubte“ Heimatpflege durchaus einen aktuellen Bezug haben könne, erklärte Servicestellen-Leiterin Anna-Lisa Bister. Dies werde nicht nur in der aktuellen Flüchtlingsthematik, sondern auch in der Auseinandersetzung mit dem Begriff Heimat deutlich, der aktuell vielfach einen regelrechten Trend auslöse - wie beispielsweise ganze Produktlinien zu Heimat oder die Fülle an Heimatzeitschriften zeige.

Veränderungen scheine auch in der Definition des Begriffs „Heimatforscher“ angebracht. Dieser Bereich werde mehr und mehr auch von Frauen besetzt. Der Heimatforscher oder auch Heimatpfleger habe mittlerweile vielmehr auch eine kommunikative Aufgabe. Viele Herausforderungen, wie beispielsweise die Nachwuchsförderung, würden den Weg in die Öffentlichkeit erfordern. Die Nutzung von neuen Medien sowie das Aufgreifen interessanter Themen würden bei der Heimatpflege in anderen Regionen sehr erfolgreich sein.

Der zweite Teil des Nachmittages wurde in Arbeitsgruppen weitergeführt. Zum Sprecher und Koordinator wählte man Dr. Ralf Holländer. Im nächsten Schritt sollen gemeinsame Herausforderungen analysiert werden. Es wurde vereinbart, sich regelmäßig auszutauschen, um Einblicke über den Tellerrand hinaus und neue Impulse zu gewinnen. Die nächsten Treffen finden im Frühjahr 2016 statt.

Interessierte können sich an Anna-Lisa Bister von der Servicestelle Kultur wenden. Telefon 05171/4013003 , E-Mail a-l.bister@landkreis-peine.de

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