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Heiligabend: 120 Gäste erlebten besinnliche Stunden

„Keiner soll einsam ein“ Heiligabend: 120 Gäste erlebten besinnliche Stunden

Peine. Sie ist und bleibt auch nach über 50 Jahren eine schöne Tradition: Die Heiligabendfeier von „Keiner soll einsam sein“ (KSES). So feierten am 24. Dezember diesmal 120 Personen im Forum - gemeinsam und eben nicht allein zu Hause. In weihnachtlicher Atmosphäre gab es Essen, Unterhaltung und natürlich auch eine christliche Andacht.

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Die Stimmung bei der Heiligabend-Feier von "Keiner soll einsam sein" war prima.

Quelle: Massel

Mit dem Weihnachtslied „Süßer die Glocken nie klingen“ eröffnete Eduard Bock den Nachmittag musikalisch. Seit gut 30 Jahren führt er bei der Feier durch das Programm. Der geschäftsführende Vorstand von KSES, PAZ-Chefredakteur Dirk Borth, begrüßte die Gäste und nannte dabei namentlich Superintendent Dr. Volker Menke und Bürgermeister Michael Kessler, der zweiter Vorsitzender von KSES ist.

Kessler sagte in seiner Rede: „Wir können froh sein, dass wir in Frieden leben“ und leitete damit zum Thema „Flüchtlinge“ über. Er höre oftmals von Ängsten in Bezug auf die Flüchtlingszahlen. Doch vor den 700 Flüchtlingen, die derzeit in Peine leben, müsse man keine Angst haben. Ein Tag zuvor, beim Besuch in der Unterkunft im Unternehmenspark sei ihm „eine Welle der Dankbarkeit entgegen geschlagen“. Und: Bei den meisten Flüchtlingen sei auch der Wille zur Integration erkennbar. Viele Peiner hätten den Flüchtlingskindern zu Weihnachten Geschenke gebracht. Das sei für ihn auch ein Zeichen.

„Keiner soll einsam ein“: Der PAZ-Hilfsverein hatte für den 24. Dezember einsame und alleinstehende Menschen ins Forum eingeladen.

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Buchstäblich mit Paukenschlägen eröffnete die Owl Town Pipe & Drum Band das Unterhaltungsprogramm und spielte unter anderem Lieder wie Amazing Grace. Für den Auftritt gab es lauten Applaus, zwischendurch rief ein Gast mehrfach „Super, richtig super!“

Im Anschluss dankte der Bürgermeister allen 22 ehrenamtlichen Helfern, ohne die die Feier nicht möglich gewesen wäre. „Das ist schon anerkennenswert, sie haben ja auch Familien zu Hause, die auf sie warten“, sagte Kessler. Als Dankeschön erhielten die Helfer außerdem Gutscheine, die von einem Peiner Service-Club gespendet wurden.

Für besondere musikalische Darbietungen sorgten der 13-jährige Tim Scheuten aus Essinghausen, der Weihnachtslieder am Akkordeon spielte, und der gleichaltrige Janosch Lüders aus Peine an der Geige. Für den geistlichen Teil des Nachmittags war Superintendent Dr. Volker Menke zuständig, der eine Kurzandacht hielt.

Peiner Taxiunternehmen chauffierten die Gäste kostenlos - auch das ist bei der Weihnachtsfeier mittlerweile Tradition. Uschis Taxi, Taxi Zufall und QualiVita übernahmen die Fahrten, wobei letzterer Betrieb kurzfristig für zwei andere eingesprungen war, freute sich die Organisatorin der Feier, Elfi Folta. Den Kuchen für die Kaffeetafel hatte die Bäckerei Grete gespendet, den Blumenschmuck sponserte das Pflanzen-Eck Wense. Das Drei-Gänge-Menü am Abend wurde von Torsten Kowohl vom Theaterrestaurant Peiner Festsäle geliefert.

mic

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