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Heil will Fachkräfte für die Region sichern

Peine Heil will Fachkräfte für die Region sichern

Fachkräftemangel gefährdet die Wirtschaft, bremst Innovation und bringt Wertschöpfungsverluste. Wie Fachkräfte für die Region Peine-Gifhorn gesichert werden können, diskutierte gestern der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil mit Vertretern aus Wirtschaft, Kammern, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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Die Teilnehmer der „MINT“-Auftaktveranstaltung vor dem Egon-Bahr-Haus: Als Referentin hat SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil (links) Andrea Kunwald (2. von links) gewonnen.

Quelle: jti

Als Referentin hatte Heil Andrea Kunwald, Projektleiterin des Vereins „MINT Zukunft schaffen“ gewonnen. MINT steht für die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Der Fachkräftemangel ist ein strukturelles Problem“, erläuterte Kunwald, die aus dem Management eines großen Konzerns kommt. Sie nannte Demografie, sinkende Schülerzahlen und fehlende Lehrkräfte, aber auch mangelndes Interesse an technischen Berufen, gerade auch bei Frauen, sowie hohe Abbruchquoten von 40 Prozent in Studium und Ausbildung.

Um dem entgegenzuwirken wurde MINT gegründet. „Unser Know how, unser Reichtum sitzt zwischen den Ohren der jungen Leute“, verdeutlichte Kunwald. Hier setzt der Verein an, der eine Vernetzungs-Plattform für alle Aktivitäten und Initiativen von Unternehmen bietet, dem Austausch und als gemeinsame Interessenvertretung dient. 8500 MINT-Botschafter besuchen Schulen, Unis und Betriebe. Die Zahl soll auf 15 000 steigen. Mentoren kümmern sich um Studenten, in manchen Bereichen konnten sie die Abbruchquote auf 7 Prozent senken. „Wir müssen deutlich machen, dass MINT-Absolventen in allen Berufsfeldern gute Karrierechancen haben und ihnen eine bunte Welt offen steht, mit Berufen, die nicht verstaubt sind“.

Die Veranstaltung sollte ein Auftakt sein, um zu sehen, was man für den ländlich-industriellen Raum Peine-Gifhorn tun könne, erläuterte Heil. Weitere Treffen sollen folgen, und erste Ergebnisse gibt es auch schon. Dirk Schulte von Salzgitter Service und Technik erklärte sich bereit, ein Mentorenprogramm für die Region zu initiieren.

jti

„MINT Zukunft schaffen“

Der Verein „MINT Zukunft schaffen“ wurde 2008 mit Sitz in Berlin gegründet. Ziel ist die Vernetzung und Bündelung der branchen- und regionalbezogenen Initiativen der Wirtschaft im Bereich der MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Der Verein will das Interesse von Schülern an MINT-Fächern wecken, die Zahl der Studienanfänger in MINT-Studiengängen erhöhen und dabei insbesondere den Frauenanteil verbessern. Ferner sollen die Abbrecherquoten in diesen Studiengängen gesenkt und die Qualität der Absolventen gesichert und gesteigert werden.

Träger des Vereins sind Wirtschaftsverbände wie BDI und BDA, aber auch Unternehmen Stiftungen. Vorsitzender des Vereins ist Thomas Sattelberger, Vorstand Personal Deutsche Telekom AG.

jti

www.mintzukunft.de

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