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Heil stand den Streikenden Rede und Antwort

Peine Heil stand den Streikenden Rede und Antwort

Peine. Schon seit vier Wochen streiken die Kita-Beschäftigten in den sozialen Berufen wie Sozialassistenten, Erzieher und Sozialarbeiter. Sie fordern eine Aufwertung ihrer Berufsständen. Am Mittwoch trafen sich rund 150 Streikende im Peiner Forum auf Einladung der Gewerkschaft Verdi zur Streik-Versammlung.

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Verdi-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller (l.) moderierte am Mittwoch im Peiner Forum die Streikversammlung mit dem Peiner SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil.

Der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil war eingeladen. Er versprach den Streikenden - im Rahmen seiner Möglichkeiten - Unterstützung.

„Ihr habt berechtigte Anliegen, mehr Geld zu fordern“, sagte Heil in die Runde und duzte sich als IG-Metaller mit den Gewerkschaftsmitgliedern. Auf der anderen Seite seien die Kommunen mit oft klammen Kassen. Und an dieser Stelle müsse der Bund eingreifen, um die Städte und Gemeinden zu entlasten, damit diese in die Lage versetzt würden, ihre Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, so Heil. Als Beispiel nannte er aktuelle Verhandlungen des Bundes, dass die Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen entlastet werden sollen, etwa bei der Übernahme der Gesundheitskosten.

Die Streikenden haben laut Verdi-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller lange auf ein Angebot der Arbeitgeber gewartet. Er fragte: „Kann es sein, dass die Arbeitgeber drei Wochen mit einem Angebot gewartet haben, in der Hoffnung, dass die Eltern die Erzieher so weit unter Druck setzen, dass der Streik abgebrochen werden muss?“ Eine Antwort gab es dazu gestern nicht.

Dafür schilderten Betroffene die Lage aus ihrer Sicht: „Wir haben zu wenig Nachwuchs in den Erziehungsberufen, wir müssen immer mehr Vertretungen übernehmen, weil auch die Krankenstände steigen“, kritisierte eine Erzieherin.

Die Sozialarbeiter waren sehr aufgebracht (siehe Seite 12): Aus ihrer Sicht haben die Arbeitgeber noch kein Verhandlungsangebot auf den Tisch gelegt. „Wir fordern eine Wertschätzung unserer Tätigkeit für die Gesellschaft“, sagte ein Sozialarbeiter.

In ihrer Begrüßung hatte die Peiner Verdi-Ortsvereinsvorsitzende Nanni Rietz-Heering darauf verwiesen, dass sowohl Verdi als auch die Gewerkschaft Komba bei diesem Streik gegenseitig Solidarität zeigen.

pif

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