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Heil besuchte Flüchtlingsunterkunft

Peine Heil besuchte Flüchtlingsunterkunft

Peine. Einen direkten Eindruck vor Ort verschaffte sich gestern der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil in den Flüchtlingsunterkünften im Unternehmenspark (UPP) an der Woltorfer Straße.

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Hubertus Heil (3. v.l.) und Klaus Saemann (2. v.l.) mit Dolmetscher Mohamad Hammuda (r.) im Gespräch mit Flüchtlingen.

Quelle: Isabell Massel

Dabei suchte der Politiker auch gezielt das Gespräch mit den Flüchtlingen.

Gerade gestern waren einige Neuankömmlinge in Peine aufgenommen worden. Es handelte sich überwiegend um Iraner, Iraker und Syrer. Heil erkundigte sich bei den Syrern zum Beispiel über deren Fluchtroute und fragte, wo die Familien sind. Einer der beiden Syrer war mit Frau und Kindern zunächst in der Ilseder Gebläsehalle untergebracht und lebt seit gestern im Unternehmenspark. Ein zweiter Syrer ließ seine Frau in der Heimat zurück. Er habe nur sporadisch Kontakt zu ihr.

Einige der Familien nutzten die Gelegenheit des Besuches und baten darum, in richtigen Wohnungen statt in Sammelunterkünften untergebracht zu werden. Heil bat um Verständnis, dass schnelle Lösungen angesichts der vielen Menschen, die in Deutschland Zuflucht gesucht hätten, nicht immer möglich seien. „Wir arbeiten daran“, sagte er.

Bürgermeister Michael Kessler (SPD) sagte: „Wir brauchen vor allem dringend eine Lösung, den Zuzug zu begrenzen.“ So sei die Stadt sehr wohl in der Lage die bis zum Jahresende 1400 angekündigten Flüchtlinge aufzunehmen, dann aber seien die Kapazitätsgrenzen erreicht. Heil antwortete, dass der Bund Lösungen auf europäischer Ebene suche und warnte vor einer Abschottungspolitik, die der deutschen Wirtschaft schade. Heil forderte zudem eine Änderung des Grundgesetzes, damit es dem Bund künftig möglich ist, Geld direkt an die Kommunen zu zahlen, damit der soziale Wohnungsbau gefördert werden könne.

Auch SPD-Bürgermeisterkandidat Klaus Saemann war gestern dabei, der ähnlich wie Kessler auf die begrenzten Kapazitäten verwies. Zudem lobte er das Engagement der Stadtverwaltung bei der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.

pif

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