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Heiko Sachtleben: Landratskandidat für die Grünen

Landkreis Peine Heiko Sachtleben: Landratskandidat für die Grünen

Kreis Peine. Heiko Sachtleben wirft für die Grünen seinen Hut als Landratskandidat in den Ring. Die Mitgliederversammlung der Grünen auf Kreisebene nominierte den 51-Jährigen gestern Abend einstimmig. Wenn Anfang Juni die Listen für die Wahl beschlossen werden, soll Sachtleben offiziell aufgestellt werden.

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Heiko Sachtleben geht für die Grünen ins Rennen und wirft seinen Hut als Landratskandidat in den Ring.

Quelle: pif

„Ich möchte im Kommunalwahlkampf die Grüne-Stimme vertreten. Deshalb ist meine Kandidatur nicht gegen Franz Einhaus von der SPD gerichtet, sondern für unsere Interessen als Grüne“, sagte Sachtleben. Doris Meyermann, Geschäftsführerein der Kreisgrünen be grüßte den Entschluss Sachtlebens, sich aufstellen zu lassen sehr: „Mit Blick auf die Ankündigung der AfD, in allen Landkreisen Kandidaten auch für die Landratswahl aufstellen zu wollen, ist es wichtig, dass wir unsere grüne Position im Wahlkampf deutlich machen“, sagte sie.

Für Sachtleben ist es in der kommenden Wahlperiode wichtig, den Landkreis Peine in der Region zu positionieren.

„Wir werden wichtige Entscheidungen zu treffen haben, vor allem nachdem die SPD jüngst das Regionsgesetz auf den Weg gebracht hat“, sagte Sachtleben. Er steht dafür, die Landkreis Peine in der Region Braunschweig seine Zukunft hat. Solche Debatten wie mit der Fusion mit Hildesheim seien für ihn passee.

Mit Blick auf die Flüchtlinge sagte Sachtleben, dass die Willkommenskultur nun in eine Integrationskultur umgewandelt werden müsse. In diesem Zuge forderte der 51-Jährige auch größere Anstrengungen beim sozialen Wohnungsbau, was aber nicht nur Flüchtlingen zugute kommen dürfe.

Wirtschaftsförderung müsse aufgrund der eng verflochtenen Wirtschaftsräume auch regional stattfinden, müsse aber nicht zwangsläufig am Zweckverband Großraum Braunschweig angedockt werden.

„Wichtig ist, dass die Landkreise und kreisfreien Städte nicht als Konkurrenten auftreten, sondern als starke Partner“, sagte er.

Wichtig sei ihm auch die Energiewende im Peiner Land weiter voranzutreiben. Dabei forderte er auch Unterstützung für den Stahlstandort Peine. Der Stahlindustrie droht Ungemach, weil die EU eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes durchsetzen will, während Billig-Stahl aus China den Weltmarkt überschwemmt.

Zudem müsse es Anreize geben die Ortskerne zu stärken, um eine Zersiedelung zu vermeiden. Auch Schullandschaft müsse weiter entwickelt werden, zum Beispiel mit der Einrichtung von Gesamtschulen.

von Thorsten Pifan

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