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Hauptuntersuchung: Fast jeder Zweite mit Mängeln

Peine Hauptuntersuchung: Fast jeder Zweite mit Mängeln

Peine . Licht defekt, Bremsen veraltet, Reifen verschlissen: fast jedes zweite Peiner Auto weist in der Hauptuntersuchung Mängel auf. „Etwa 46 Prozent aller geprüften Wagen hatten in diesem Jahr Beanstandungen, ein Drittel davon waren erhebliche Mängel“, sagt Peter Schulz, Leiter des Dekra-Prüfwesens.

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Genaue Prüfung: Stephan Lehr, Kfz-Sachverständiger der Dekra Peine, bei einer Hauptuntersuchung.

Quelle: ju

Peine. Am häufigsten wurden bei den in Peine untersuchten Autos die lichttechnischen Einrichtungen beanstandet. Rund 40 Prozent der Wagen hatten etwa defekte Lampen oder die Scheinwerfer waren falsch eingestellt. Flüssigkeitsverluste, defekte Abgasanlagen oder andere Umweltbelastungen wurden bei etwa 30 Prozent festgestellt.

„Auch die Bremsanlage ist oft defekt“, schildert Schulz. Sie sei bei etwa 25 Prozent der Prüffahrzeuge verschlissen oder habe etwa eine ungleiche Wirkung. Die Baugruppe Achse, Räder und Reifen wies in diesem Jahr bei rund 16 Prozent Mängel auf. „Zu wenig Profil oder Siel in den Achsteilen fällt hier oft auf“, sagt Schulz. Am Fahrgestell oder dem Fahrzeugrahmen wurde von den Experten an etwa zehn Prozent Mängel gefunden. Beanstandungen waren dabei häufig Durchrostungen oder Beschädigungen. „Die wenigsten Mängel wiesen die Baugruppen Lenkanlage und Sichtverhältnisse auf“, so Schulz. Nur jeweils rund vier Prozent der Autos hatten etwa Spiel in den Lenkungsteilen oder Beschädigungen an Siegeln und Scheiben.

Sieben Jahre oder älter waren 68,5 Prozent der in Peine geprüften Wagen. „Die Mangelquote bei diesen Fahrzeugen erreichte in diesem Jahr sogar fast 50 Prozent“, fasst Schulz zusammen.

Insgesamt seien die für Peine bis Oktober ausgewerteten Jahreszahlen im Dekra-Bundesdurchschnitt, so Schulz, der eine Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren erkennt: „Die Zahl der erheblichen Mängel ist leicht rückgängig“, sagt der Experte. „Das liegt allerdings daran, dass sich die Richtlinien für die Hauptuntersuchung und damit die Einstufung der Mängel geändert hat.“ Viele Dinge würden nun nicht mehr in die Kategorie „erhebliche Mängel“, fallen wo hingegen das Thema Licht verschärft wurde. „Defekte an den Lichttechnischen Einrichtungen sind mittlerweile fast erhebliche Mängel“, erklärt Schulz. „Denn nicht funktionierende oder falsch eingestellte Scheinwerfer stellen eine große Gefährung im Straßenverkehr dar.“

Grundsätzlich rät Schulz Peiner Autofahrern dazu, regelmäßig ihr Fahrzeug warten zu lassen. „Es ist auffällig, dass Wagen, die unregelmäßig bei der Inspektion waren, einen höheren Wartungsstau und somit mehr Mängel haben“, sagt Schulz. „Außerdem ist man wesentlich sicherer unterwegs, wenn man sein Auto regelmäßig durchchecken lässt.“

ju

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