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Hartwig Klußmann erhält Bundesverdienstkreuz

Peine Hartwig Klußmann erhält Bundesverdienstkreuz

Peine. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik und im Sozialbereich ist Hartwig Klußmann (73) gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm Bürgermeister Michael Kessler (SPD) im Kreise von Ratspolitikern und Familie im Rathaus vor.

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Hartwig Klußmann (r.) bekam von Bürgermeister Michael Kessler im Namen des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz verliehen.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Klußmann ist seit 41 Jahren in der Kommunalpolitik tätig, davon 34 Jahre als Peiner Ratsherr. Seit 2006 führt er seine eigene Partei, die Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GuB).

Bürgermeister Kessler sagte in seiner Laudatio: „Ihre politische Karriere im Peiner Rat hat in der CDU begonnen, und hier waren Sie alles andere als nur ein Mitläufer.“ Als Fraktionschef von 1993 bis 2001 sei Klußmann ein ernst zu nehmender Oppositionsführer gewesen. 1996 nominierte ihn die CDU als Bürgermeisterkandidat.

2006 zog Klußmann seine Kandidatur für die Christdemokraten bei den Stadtratswahlen zurück und trat nach 37 Jahren Parteizugehörigkeit aus der CDU aus. Er gründete die GuB, die aktuell zusammen mit der FDP und den Piraten eine Ratsgruppe bildet.

Als besondere Charakter-Eigenschaft wertete Kessler die Beharrlichkeit Klußmanns - kombiniert mit Elan und Zielstrebigkeit habe er vieles erreicht. Der heute pensionierte Berufsschullehrer war jahrzehntelang in zahllosen Ausschüssen und Gremien in unterschiedlichen Funktionen tätig.

Kessler würdigte darüber hinaus Klußmanns soziales Engagement. Dieser war unter anderem elf Jahre lang Bezirksvorsitzender des Verbandes der Lehrer an Wirtschaftsschulen, gab unentgeltlich Nachhilfe für Fachoberschüler Wirtschaft, übernahm die Schwimmbegleitung von Kindergarten- und Grundschulkindern und arbeitete als Familienlotse.

Klußmann gab einem russisch-stämmigen Jugendlichen Hausaufgabenhilfe, unterstützte jahrelang eine schwerkranke, alleinerziehende Mutter, indem er mit deren Sohn zum Sport fuhr, besorgte der Kleinfamilie eine behindertengerechte Wohnung und organisierte zur Integration der Familie ein Nachbarschaftsfest. „Es ist die Summe des gesamten ehrenamtlichen Engagements, die zu dieser Ehrung führt“, betonte Kessler.

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