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Harro Henke wirft Kreis Peine „Undankbarkeit“ vor

Amphibienschutz Harro Henke wirft Kreis Peine „Undankbarkeit“ vor

Im Landkreis Peine wird derzeit der Amphibienschutz neu aufgestellt. Seit dem 1. Januar arbeiten der Landkreis und der Naturschutzbund (Nabu) zusammen und organisieren die Aufstellung von Schutzzäunen während der Krötenwanderungen im Frühjahr. Harro Henke, der jahrelang für die Koordination ehrenamtlich verantwortlich war, zeigt dafür kein Verständnis.

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Unstimmigkeiten gibt es bezüglich der Neuaufstellung des Amphibienschutzes im Peiner Land.

Quelle: Patrick Pleul

Peine. „Mehr als 30 Jahre habe ich mich für den Schutz der Amphibien eingesetzt. Die Art, wie der Landkreis mit mir umgeht und die Verantwortung entzieht, ist nicht in Ordnung“, empört sich der Alvesser. Er wirft dem Landkreis „Undankbarkeit gegenüber seiner Arbeit“ vor. In einem Gespräch habe er „nebenbei“ erfahren, dass seine Arbeit nicht mehr benötigt werde, er aber gern noch sechs Wochen Hilfestellung leisten dürfe. Von Dank sei nicht groß die Rede gewesen, so Henke. Einer der langjährigen Helfer Henkes, Dr. Peter Grauert aus Edemissen, bedauert das Vorgehen des Landkreises. „Für Harro Henke und die ehrenamtlich Tätigen ist die Art der Verabschiedung ein Schlag ins Gesicht“, gibt er an und zieht seine weitere Zusammenarbeit unter den gegebenen Umständen zurück.

Der Landkreis sieht die Sache laut Sprecher Hendrik Kühn anders. „Wir haben Herrn Henke bereits im November vergangenen Jahres für sein außerordentliches, gut 25-jähriges Engagement öffentlich gedankt und ihm in einem Gespräch die Gründe für die Umorganisation ausführlich erläutert“, teilt er mit.

Henke dagegen fühlt sich unverstanden und zweifelt den Erfolg der Neuaufstellung an. „Der Landkreis entwickelt keine Perspektiven, er beschränkt sich auf die einseitige Förderung von Erdkröten. Da ist mehr erforderlich“, macht er deutlich.

Uwe Schmidt vom Nabu bleibt gelassen: „Wir erkennen die Arbeit von Herrn Henke an und wollen ihm nichts wegnehmen, sondern arbeiten mit dem Kreis unter dessen Federführung zusammen. Viele unserer Mitglieder haben bereits unter Herrn Henke an den Schutzmaßnahmen für die Tiere teilgenommen und werden dies auch weiterhin tun“, sagt er.

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