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Handwerk: 37 Auszubildende freigesprochen

Kreis Peine Handwerk: 37 Auszubildende freigesprochen

Kreis Peine. Das Peiner Handwerk ist um viele Nachwuchskräfte reicher: In einer großen Feierstunde in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Vöhrum wurden 37 Handwerks-Lehrlinge nach erfolgreich abgelegter Prüfung freigesprochen.

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Die jungen Handwerks-Gesellinnen und -Gesellen hatten nach der bestandenen Prüfung allen Grund zur Freude.

Quelle: sta

Sie erhielten von den Obermeistern der sechs unterschiedlichen Innungen ihre Gesellenbriefe. Als bester Prüfling wurde Christian Orth ausgezeichnet, der seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker (Fachrichtung Maschinenbau) bei dem Peiner Unternehmen Goy & Balke mit der Note2 abgeschlossen hatte. Insgesamt stellte die Metall-Innung mit 13 Gesellen in diesem Jahr die meisten Prüflinge, dicht gefolgt von der Kfz-Innung (10) und der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (6).

„Mit dem Gesellenbrief haben Sie eine wichtige Hürde für Ihren weiteren beruflichen Werdegang genommen und sind in der Lage, als Fachfrau oder Fachmann qualifizierte handwerkliche Arbeit zu leisten“, betonte Kreishandwerksmeister Lutz Seidel in seiner Ansprache. „Dazu gratuliere ich Ihnen ganz herzlich.“ Ab jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt oder handwerklich ausgedrückt: eine neue Baustelle, bei der noch viel Geduld, Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt sei. Doch es sei zu bedenken, dass Baustellen auch immer etwas Schönes haben. „Menschen bauen etwas auf, das es vorher nicht gab und lassen dadurch Neues entstehen“, sagte er. Umso wichtiger sei es für die Nachwuchskräfte daher, immer einen positiven Blick auf die persönliche Baustelle, also das eigene Leben zu behalten. „Machen Sie etwas daraus“, appellierte Seidel.

Ähnliche Worte fand auch Landrat Franz Einhaus, der den jungen Menschen im Namen des Landkreises und der Stadt gratulierte. „Gerade angesichts des demografischen Wandels bieten sich Ihnen heute Chancen auf dem Arbeitsmarkt wie nie zuvor“, sagte er. „Es liegt allein an Ihnen, die Möglichkeiten anzunehmen und entsprechend zu nutzen.“ Wobei der jetzt vorliegende Gesellenbrief nur eine von vielen Sprossen auf der beruflichen Karriereleiter sei, wie Wilfried Künstler, stellvertretender Leiter der BBS, betonte. Vor allem aber sei sie keinesfalls zum Ausruhen gedacht, sondern vielmehr als Anstoß zu einem lebenslangen Lernprozess. „Denn Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück“, zitierte er abschließend den britischen Komponisten Benjamin Britten.

sta

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