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Handel mit Marihuana: 150 Arbeitsstunden für 19-jährigen Peiner

Peine Handel mit Marihuana: 150 Arbeitsstunden für 19-jährigen Peiner

Peine. 150 soziale Arbeitsstunden muss ein 19 Jahre alter Peiner demnächst laut Gerichtsbeschluss abarbeiten, weil er Mitte April mit rund 20 Gramm Marihuana erwischt wurde.

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Amtsgericht: Hier wurde verhandelt.

Quelle: Archiv

Er hatte auf das schnelle Geld gehofft und vorgehabt, das Rauschgift zu verkaufen.

Aber nicht er allein: Sein 17-jähriger Kumpel hatte dafür 46 kleine Plastikbeutel besorgt und wurde von der Jugendrichterin des Amtsgerichtes wegen Beihilfe zu 60 Arbeitsstunden verurteilt. Zudem muss der Ältere einen sozialen Trainingskurs absolvieren. Zu Drogen dürfen die beiden ebenfalls nicht greifen.

Seine Idee sei es gewesen, gestand der 19-jährige Arbeitslose vor Gericht freimütig. Sein Leben war von einer schweren Erkrankung beeinträchtigt gewesen, er sei immer noch etwas angeschlagen. Er hatte gerade eine Ausbildung und danach wegen einer neuen Erkrankung auch noch einen Schulkurs abgebrochen. Zwar war er altersmäßig als Hernwachsender einzustufen, doch das Gericht verurteilte ihn aufgrund seiner geistigen Reife noch als Jugendlichen. Der Jüngere hatte früher in der Schule durch Abwesenheit geglänzt, besuchte aber mittlerweile die Berufsschule. Staatsanwaltschaft und Richterin rechneten den beiden ihr sofortiges Geständnis positiv an. Allerdings war diese Verhandlung nicht ihre erste Begegnung mit der Justiz. Der 17-Jährige muss als Strafe wegen Körperverletzung noch 30 von insgesamt 50 Stunden in einem sozialen Betrieb abarbeiten.

Beide sollten sich von Drogen fernhalten und hatten eigentlich zur Kontrolle freiwillig Urinproben abgeben sollen, was sie aber nicht taten. Dies zählte vor Gericht ebenfalls negativ.

Jetzt sind sechs Kontrollen - eine pro Monat - gerichtlich angeordnet. Die Delinquenten müssen sie im Beisein anderer abgeben, damit kein Betrug möglich ist, und auch selber bezahlen. „Wenn die nicht pünktlich oder sauber sind, bedeutet das Jugendarrest“, sagte die Richterin.

hui

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