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Häufigste seelische Erkrankung: Depression

Hohenhameln Häufigste seelische Erkrankung: Depression

Hohenhameln. Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen in der Bevölkerung, und so war auch der Vortrag zu diesem Thema von Anke Bode, Mitarbeiterin im Fachdienst Soziales beim Landkreis Peine, in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ des Generationenhilfe­vereins in Hohenhameln gut besucht.

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Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen in der Bevölkerung.

Quelle: A

Hohenhameln. Die Trainerin im Bündnis gegen Depres­sionen stellte auf Einladung des Generationenhilfevereins Hand in Hand anschaulich die Gefahren dar, die mit einer Depression einhergehen können - von see­lischer Niedergedrücktheit, Antriebsarmut, Stoffwechselstörungen bis hin zum Suizid.

„Depressionen treten gehäuft im Alter auf, und da besonders bei Menschen, die in Heimen leben“, berichtete Bode. „Mit den Gedanken an das Lebens­ende sind oft existenzielle Fragen nach dem Sinn des bisherigen Lebens und der immer begrenzter werdenden Zukunftsperspektive verbunden, begleitet von körperlichen, gesundheitlichen Altersbe­schwerden. Dies kann als so belastend erlebt werden, dass für Probleme keine Lösung gesehen wird.“

Ähnliche Symptome wie bei einer Depression zeigen sich dabei auch bei einer Demenz, erläuterte die Expertin: gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Gefühllosigkeit, Verminderung von Antrieb und In­teresse, Rückzug aus sozialen Beziehungen - das seien erste Anzeichen. Allerdings sei eine Depressi­on häufig durch einen akuten Beginn gezeichnet, während bei einer Demenz die Entwicklung eher schleichend sei.

„Handelt es sich um psychosoziale Aspekte bei der Niedergeschlagenheit, verspricht eine Psychotherapie Hilfe“, beschrieb die Referentin einen Lösungsweg. „Bei neurobiologischen Aspekten gilt es Psychopharmaka einzusetzen.“ Welche Therapie einzuleiten sei, müsse ein Arzt entscheiden. Laut Statistik könne 60 bis 80 Prozent der Er­krankten mit einer Therapie gut geholfen werden, zumeist mit einer Kombination beider Therapie­maßnahmen. Bestehende Vorurteile und Ängste, Antidepressiva hätten gravierende Nebenwirkun­gen wie Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeit von dem Medikament seien widerlegt, betonte Bode.

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