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Härke: Mitarbeiter traten in Warnstreik

Peine Härke: Mitarbeiter traten in Warnstreik

Peine. Um 6 Uhr früh legten gestern die Mitarbeiter der Braumanufaktur Härke ihre Arbeit nieder und traten geschlossen in den Arbeitskampf. „Wir wollen einen Tarifvertrag“, so die Forderung der Mitarbeiter, die sich unter Leitung von Manfred Tessmann, Niedersachsen-Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), in der „Bürgerschänke“ trafen, um ihre Forderungen zu untermauern.

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Im Streik: Mitarbeiter von Härke mit NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann (Zweiter von links).

„Wir sehen alle Verhandlungen als gescheitert an und hätten eigentlich gleich in die Urabstimmung gehen können. Jedoch haben wir entschieden, dass dies eine Eskalationsstufe ist, die wir noch nicht nehmen möchten. Aber wir behalten uns vor, dies zu tun und hoffen, der Arbeitgeber versteht diesen Warnstreik richtig und stimmt dem Abschluss eines Entgelttarifvertrags zu“, machte Tessmann deutlich.

In der Vergangenheit forderte die NGG Härke-Geschäftsführer Werner Arzeus auf, für die kleine Brauerei in Peine den aktuellen Tarifvertrag in Niedersachsen anzuwenden. Dieser hatte dies strikt abgelehnt und argumentierte, dass es doch für die Mitarbeiter im Januar eine Lohnerhöhung von drei Prozent gäbe. Außerdem wurde die Belegschaft anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Brauerei mit einem kostenlosen Kasten Amber Ale bedacht. „Die Kollegen sind wütend“, erklärte Tessmann „und der Meinung, dass die Forderung nach einem Tarifvertrag nicht nur mit drei Prozent mehr Lohn und einem Kasten Bier vom Tisch gewischt werden kann.“

Den Vorteil eines verbindlichen Entgelttarifvertrags sehen die Beschäftigen darin, dass eine Rechtssicherheit gegeben ist und nicht auf freiwillige Erhöhungen des Arbeitgebers gehofft werden muss.

„Man darf nicht nur in Maschinen investieren, sondern auch in die Mannschaft“, sagte Tessmann und kündigte abschließend an: „Wir sind gewillt, auch in die nächste Stufe des Streiks einzutreten, sollte es erforderlich werden. Es ist alles vorbereitet.“

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