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Härke-Brauerei: Sieben Mitarbeiter klagen

Arbeitsgericht Härke-Brauerei: Sieben Mitarbeiter klagen

Die Umstrukturierung der Peiner Brauerei Härke beschäftigt jetzt auch das Arbeitsgericht Braunschweig. Sieben Mitarbeiter klagen dort gegen ihre geplante Entlassung. Ein erster Gütetermin blieb gestern ohne Ergebnis.

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Die Härke-Brauerei in Peine: Sieben Mitarbeiter wehren sich gegen ihre Kündigung.

Quelle: Archiv

Braunschweig/Peine. Die Umstrukturierung der Peiner Brauerei Härke beschäftigt jetzt auch das Arbeitsgericht Braunschweig. Sieben Mitarbeiter klagen dort gegen ihre geplante Entlassung. Ein erster Gütetermin blieb gestern ohne Ergebnis.

Die Kläger gehören zu jenen elf Beschäftigten, denen das Peiner Traditionsunternehmen erst vor wenigen Wochen gekündigt hatte. Es bestünden Zweifel an der richtigen Anwendung der Sozialauswahl, erklärte DGB-Rechtssekretär Lutz Kaiser. Insgesamt waren bei Härke 48 Arbeiter tätig.

Die Auswahlkriterien sind gesetzlich festgelegt. Bei anstehenden betriebsbedingten Kündigungen mehrerer Beschäftigter müssen Arbeitgeber auch die persönlichen Umstände der Betroffenen bedenken. Das Lebensalter, die Dauer der Betriebszugehörigkeit sowie etwaige Unterhaltsverpflichtungen und Schwerbehinderungen sind zu berücksichtigen, um zu große Härten zu vermeiden.

„Wir haben uns genau an die Sozialauswahl gehalten“, sagte Doris Torn, die Prozessbevollmächtigte der Privatbrauerei und fügte hinzu: „Es tut mir leid, aber die Mitarbeiterzahl muss dem veränderten Hektoliter-Ausstoß angepasst werden.“ Damit spielte sie auf den rückläufigen Umsatz des Familienunternehmens an.

Richter Lutz Bertram stellte fest, dass die Härke-Beschäftigten bereits Opfer brächten. Sowohl hinsichtlich der Kündigungszeiten als auch bei der Höhe der Abfindungen seien sie schlechter gestellt, als es sonst üblich ist. Rechtssekretär Kaiser kritisierte den Sozialplan: „Der Betrag ist nur fünfstellig. Das ist ausgesprochen dürftig“, meinte er. Im April wird weiterverhandelt.

jkr

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