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Härke: Architektin erklärt ihre Pläne

Peine Härke: Architektin erklärt ihre Pläne

Die Braumanufaktur Härke soll zu einer gläsernen Brauerei werden. Die Investoren der Einbecker Brauhaus AG stecken nicht nur eine hohe sechsstellige Summe in die neue Technik der Peiner Traditionsbrauerei (PAZ berichtete), auch in die Optik wird investiert.

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Schmieden spannende Pläne: Martin Härke und Janine Lüben.

Quelle: pif

Entsprechend soll im Stil des offenen und modernen Sudhauses auch ein Teil der neuen Technik offen und transparent dargestellt werden. Das plant Härke-Betriebsleiter Martin Härke zurzeit mit der Peiner Architektin Janine Lüben.

Die Brauerei-Technik wird künftig auf einer Ebene zusammengefasst. Bisher hat Härke in insgesamt vier Geschossen den Peiner Gerstensaft produziert. „Die Reduzierung auf eine Ebene ist aber wirtschaftlicher und mit der neuen Technik auch möglich“, sagt Härke. Ganz wichtig ist: Bei allen Arbeiten werden die historische Teile der Bausubstanz nicht angerührt. „Härke-Tor und Härke-Turm bleiben dem Stadtbild wie bisher erhalten“, sagt Janine Lüben. Allerdings soll der Brauprozess und gleichzeitig ein Teil des Gebäudes transparenter werden - auch bei Brauerei-Besichtigungen.

„Wir stehen zu unserer Tradition und die wollen wir fortsetzen“, betont Härke. Ziel sei es nicht, eine vollautomatische Brauerei zu schaffen. So soll trotz neuer Technik auch das Brauhandwerk erhalten bleiben. „Wir werden zum Beispiel die offene Hefeführung beibehalten und das werden die Besucher künftig auch sehen können“, sagt er. Härke werde weiter mit einem eigenen Hefestamm arbeiten und die Hefe werde nach der Ernte von Hand gesiebt.

Architektin Lüben macht gleichzeitig eine Bestandsaufnahme der Immobilien - auch dort, wo nicht gebaut wird. „Die ganze Konstruktion muss der Technik angepasst werden. Das geschieht in enger Abstimmung mit den Technik-Fachleuten“, sagt sie. Zudem sollen die Pläne der Brauerei auf den neuesten Stand gebracht werden - für künftige Projekte. „Wir gewinnen in den Gebäuden durch den Umbau mehr Platz“, sagt Härke.

Startschuss für die Umbauten ist noch in diesem Monat, wenn die ersten alten Anlagen abgebaut werden. Dann wird zunächst die Technik erneuert. „Optisch sichtbar wird sich die Bauerei erst in den zweiten Jahreshälfte verändern“, schätzt Lüben. Das Ergebnis werden die Peiner dann auch von der Fußgängerzone aus bewundern können.

pif

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