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HUKL-Bühne sorgte für unterhaltsame Theaterabende

Im Vöhrumer Dorfgemeinschaftshaus HUKL-Bühne sorgte für unterhaltsame Theaterabende

Fast 1000 Besucher begrüßte Bühnenleiter Hubert Klinke an drei Theater-Abenden im Vöhrumer Dorfgemeinschaftshaus. In diesem Jahr wurde das Stück „Neurosige Zeiten“ von Winnie Abel aufgeführt.

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„Neurosige Zeiten“: Das Stück wurde gleich dreimal aufgeführt.
 

Quelle: Antje Ehlers

Vöhrum.  Fast 1000 Besucher begrüßte Bühnenleiter Hubert Klinke am Wochenende im Vöhrumer Dorfgemeinschaftshaus mit den Worten: „Ich wusste, dass Sie alle kommen – schließlich habe ich mit ihnen gerechnet“. Das durfte er auch, denn schließlich sind die jährlichen Aufführungen der HUKL-Bühne im Vöhrumer Dorfleben eine feste Größe geworden, die oftmals schnell ausverkauft sind und auch Zuschauer von weiter her anlocken.

Dieses Jahr wurde das Stück „Neurosige Zeiten“ von Winnie Abel aufgeführt, es sorgte für drei unterhaltsame Abende. Die Schauspieler hatten sich an ein mutiges Thema herangewagt. Wie empfängt man Besuch in der Psychiatrie, wenn dieser nicht merken darf, in welcher Umgebung die Tochter der mächtigen Hotelbesitzerin Cécile Adolon (Susanne Grobe) lebt?

Tochter Agnes (Stefanie Goyer) ist sexsüchtig und lebt aufgrund einer Zwangseinweisung gemeinsam mit der Stalkerin Marianne (Inga Bronstert) des Volksmusikstars Hardi Hammer (Manfred Freise), dem Zwangsneurotiker Hans (Oliver Hartmann) und dem soziophoben Stotterer Willi (Jürgen Bublitz) in der offenen Wohngruppe der Psychiatrie Vöhrum. Als sich nun der Besuch der Mutter von Agnes ankündigt, gerät die bis dahin „heile“ und geordnete Welt aus den Fugen, die geregelte Tagesabläufe gewohnten Insassen müssen kurzerhand improvisieren.

Das Auftreten einer Vertreterin (Christa Schikora) einer bekannten Marke für Kunststoffhaushaltshelfer, der wöchentliche Aktivabend mit dem gealterten Waldorfpädagogen und Beschäftigungstherapeuten (Hubert Klinke), des Musikers in Begleitung eines Fotografen (Tobias Liersch) und dem Leiter der Anstalt (Andreas Schote) sorgen für entsprechende Verwirrungen, die aber zum Schluss aufgeklärt werden.

An vielen Stellen des Stücks sind die Gags vorhersehbar und bekannt, sorgen aber dennoch für entspannte Unterhaltsamkeit. Sie verleihen dem Stück eine gewisse Ironie, ohne den krankhaften dargestellten Charakteren zu nahe zu treten.

Verdienter und langanhaltender Applaus belohnte die Schauspieler für ihre herausragende Leistung, die einer größeren Bühne würdig gewesen wäre.

Von Antje Ehlers

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