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„Gute Organisation, klasse Stimmung und ein kompetentes Helferteam“

Dressur-Turnier „Gute Organisation, klasse Stimmung und ein kompetentes Helferteam“

Drei Tage mit hochklassigem Dressursport gab es in Woltorf. Auch von Regen und einem Stromausfall ließen sich Veranstalter und Besucher nicht weiter stören.

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Gekonnt: Johannes Lieberg und Honey-Moon zeigten eine fehlerfreie Runde im Dressurviereck.

Quelle: si

Von der leichten bis zur schweren Klasse waren fast 300 Vorstellungen von Reitern und Pferden zu sehen. Und die kamen nicht nur aus der Region, sondern auch aus Schleswig-Holstein oder dem Rheinland.

Etwa 200 Zuschauer verfolgten den ersten Höhepunkt des Turniers, die S-Kür, bei strahlendem Sonnenschein. Die zwölf besten Paare des St. Georg Special qualifizierten sich für die Abendveranstaltung. Hier gewann Leonie Bramall mit 74 Prozent und einer technisch einwandfreien Vorführung auf Reenergy‘s Basil. Iris Scheminowski platzierte „Hans im Glück“ knapp an zweiter Stelle.

Lokalmatadorin Sarah Lauenstein-Bosse mit Eastwood gelang ebenfalls eine Qualifkation. Die Woltorfer Reiterin stellte den zehnjährigen Hannoveraner Wallach erstmals in einer Kür vor. „Die Vorstellung traf den Nerv der Zuschauer“, stellte Sara Ibendahl vom veranstaltenden Verein „Sportreiter Peiner Land“ fest: „Mit Abstand wurde das Paar zum Publikumsliebling des Abends gewählt.“ Aber auch die Kür von Magdalena Preisler und der elfjährigen Stute La Cinderella, die vor einigen Jahren ihr rechtes Auge verlor, begeisterte. „So ein harmonisches Paar, trotz des Handicaps des Pferdes. Das war klasse“, urteilte Zuschauerin Isabella Saverino.

Stromausfall fordert Einsatz des Publikums

Ein Stromausfall nach dem letzten Starter in der Kür erforderte vollen Einsatz des Publikums und des Veranstalters. Mit lauter Stimme platzierte Johannes Lieberg, Vorsitzender des Vereins „Sportreiter Peiner Land“, die Reiter. Ohne Musik, aber mit mindestens dreifachem Applaus der Zuschauer, wurden die erfolgreichen Reiter gefeiert.

Auch einem heftigen Gewitter in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag trotzte das Turnier. Die Böden der Vierecke blieben bestens bereitbar.

Der Organisator des Turniers stieg auch selbst in den Sattel. Er stellte die elfjährige Hannoveraner Stute Honey-Moon erstmals in einer Prüfung auf Grand-Prix-Niveau vor. Es gelang dem Paar eine fehlerfreie Runde, mit der Lieberg sehr zufrieden war.

Iris Scheminowski gewinnt höchste Prüfung

Die höchste Prüfung des Turniers, der Grand Prix de Dressage, war das Highlight des Sonntags. „Einen Grand Prix sieht man nicht alle Tage, und schon gar nicht so nah vor der Haustür“, freute sich Besucherin Henrike Ahsendorf. Die Prüfung, welche olympischem Niveau entspricht, lockte ebenso viele Besucher wie am Vorabend auf die Reitanlage des Dressurstalls Lieberg.

Den Sieg in dieser Prüfung sicherten sich Iris Scheminowski und der elfjährige Hannoveraner Wettiner vom RV Linderte mit über 71 Prozent. Es war der erste Sieg im Grand Prix für die Berufsreiterin. Damit war Scheminowski erfolgreichste Reiterin des Turniers. Zwei goldene, eine silberne und blaue Schleife zieren die Boxen ihrer Pferde Wettiner und Hans im Glück.

Der zweite Rang im Grand Prix de Dressage ging an Eva Rainsborough aus Lauenburg und die Hannoveraner Stute Doreen-Ra, auf Rang drei platzierten sich Leonie Bramall und der Schimmel „Märchenprinz“.

Auch im Grand Prix gab es Beteiligung aus Peine. Dr. Wolfgang Westenhöfer vom RFV Hohenhameln startete mit dem neunjährigen Da Vinci. In der Qualifkationsprüfung für den Grand Prix verpasste er eine Platzierung nur um 2,5 Punkte. Der Erfolg kam am Sonntag-Nachmittag: Da Vinci erreichte im Kurz-Grand-Prix Platz vier.

Auch zwischen Piaffe und Passage wurde den Zuschauern Einiges geboten. Die Helfer stellten ein ausgezeichnetes Catering und Kuchenbuffet bereit. „Eine so gute Organisation, ein kompetentes und leidenschaftlich engagiertes Helferteam - es war wirklich eine klasse Stimmung hier in Woltorf“, lobte Grand-Prix-Richterin Gabriele Schmidt von Arndt die Veranstalter und das Vereinsteam.

si

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