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Gutachter: „Zusammenlegung spart Geld“

Peine Gutachter: „Zusammenlegung spart Geld“

Peine. Großes Thema der Sitzung des aktuellen städtischen Ausschusses für Planung und öffentliche Sicherheit war die Frage, ob bei den städtischen Betrieben eine Zusammenlegung des Bauhofes in Telgte und der Gärtnerei (Sundernstraße) Sinn macht.

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Der Bauhof der städtischen Betriebe in Telgte: Wird hier bald auch die Gärtnerei angesiedelt?

Auf Anfrage der GuB/FDP-Piraten-Fraktion war eine mögliche Fusion untersucht worden, die Einsparungen mit sich bringen könnte. Die 110 Mitarbeiter der Städtischen Betriebe pflegen unter anderem die Grünanlagen sowie Sportplätze, schneiden Hecken und Bäume.

Seine Ergebnisse stellte der eingesetzte Gutachter Dr. Jakob Breer vom Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management aus Ahlen (Nordrhein-Westfalen) den Peiner Politikern vor. Es wurden vier denkbare Varianten auf ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft: eine Zusammenfassung beider Betriebe am Bauhof in Telgte, eine Zusammenfassung an der Gärtnerei, ein Neubau auf der „grünen Wiese“ oder eine Status-Quo-Variante, bei der alles bliebe, wie es ist.

Favorisiert wird vom Experten die Variante einer Zusammenlegung am Standort Telgte, bei der wiederum zwei denkbare Varianten vorgestellt wurden. Nummer eins würde den Umbau vorhandener Gebäude beinhalten, bei der zweiten Variante wurde der Neubau eines Gebäudes in Betracht gezogen. Letzterer Vorschlag wurde von Breer als effektivste Lösung favorisiert.

Dabei wären zwar die Bau- (neues Kombigebäude) und die Umzugskosten mit etwa 6,3 Millionen Euro sehr hoch, aber es überzeuge das Synergie-Potenzial mit jährlich 185 000 Euro Einsparungen.

Auch die Frage nach einem Verkauf des Gärtnerei-Geländes kam auf. „Die Erlösaussichten für Grundstücke halten wir für zu gering, um sie mit einzubeziehen“, sagte Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey.

Die Situation „einfach so zu lassen, wie es ist“ und die erforderlichen Sanierungs- sowie Modernisierungsarbeiten an beiden Standorten durchzuführen, davon riet der Gutachter ab. „Es würde eine spätere Fusion erschweren.“

Die Ausschuss-Mitglieder nahmen das Gutachter-Ergebnis zur Kenntnis. Nun geht das Papier in die Fraktionen, um dort diskutiert zu werden. Anschließend wird das Thema in die Haushaltsplanungen eingehen.

tk/bol

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