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GuB/FDP/Piraten: Standorte für Flüchtlingsquartiere

Peine GuB/FDP/Piraten: Standorte für Flüchtlingsquartiere

Peine. Wie und vor allem wo können weitere Flüchtlinge in Peine untergebracht werden? Die GuB/FDP/Piraten-Fraktion im Rat der Stadt möchte künftig auf „Massenunterbringung“ wie am Lehmkuhlenweg und im Unternehmenspark verzichten und Kosten sparen. Sie hat deshalb eine Ratsanfrage gestellt und fünf Standorte für Flüchtlingsquartiere ins Spiel gebracht.

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Die GuB/FDP/Piraten-Fraktion schlägt fünf Standorte als Flüchtlingsunterkünfte vor: Das ehemalige Pumpenwärterhaus an der Sundernstraße (l.o.), das Melody-Event-Center an der Theodor-Heuss-Straße (o.r.), die Elmeg-Brache in Telgte (u.l.), Wohnungen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (u.r.) sowie das Melody-Event-Center an der Theodor-Heuss-Straße (M.).

Quelle: Michael Lieb (mic)

„Wir möchten, dass erst einmal alle Möglichkeiten ausgelotet werden, bevor wir in Zukunft neu bauen oder kaufen. Uns geht es dabei insbesondere um Flüchtlingsfamilien“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Hartwig Klußmann jetzt im Gespräch mit der PAZ.

Konkret bittet die Fraktion die Verwaltung zu prüfen, ob die folgenden Gebäude für kurze oder auch längere Zeit für die Asylbewerberunterbringung in Frage kommen: Das Haus für Sport und Jugend am Goltzplatz, das frühere Pumpenwärterhaus an der Sundernstraße, die Elmeg-Brache in Telgte, das Melody-Event-Center an der Theodor-Heuss-Straße und die Wohnungen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Selbstverständlich müsse bei privaten Liegenschaften der Eigentümer zur Anmietung mit ins Boot geholt werden. Einige der Standortvorschläge habe die Fraktion bereits im Sommer in einer Sitzung des Finanzausschusses unterbreitet. Diese seien von der Verwaltung seinerzeit jedoch ad hoc zurückgewiesen worden mit der Begründung, „dass sich das wirtschaftlich nicht rechne“. Klußmann: „Wir möchten nun aber fundierter dargestellt haben, warum es an den Standorten nicht gehen soll“, sagt Klußmann. Schließlich erscheine der Verwaltung die Sanierung maroder Bausubstanz am Bauwirtschaftshof in Telgte auch wirtschaftlicher als der Neubau.

Auf Anfrage verwies die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann, gestern darauf, dass die Beantwortung der Ratsanfrage durch die Verwaltung noch in Bearbeitung sei und nach das Ergebnis der Fraktion und den übrigens Ratsmitgliedern dann zur Verfügung gestellt werde.

Klußmann sagt: „Vor zehn Jahren waren im Haus für Sport und Jugend doch auch Flüchtlinge untergebracht. Ich frage mich, wieso das jetzt nicht mehr gehen soll. Und vor allem wären die Kosten doch sicher niedrigen als beispielsweise beim Neubau am Lehmkuhlenweg, der den Steuerzahler im Schnitt 20 000 Euro pro Flüchtling kostet oder im PTC-Vereinsheim (10 000 Euro pro Flüchtling).“ Als „Übergansdomizil“ seien diese Unterkünfte doch sicherlich geeignet, ist der Fraktions-Chef überzeugt.

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