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GuB/FDP/Piraten: Kritik am geplanten Kreishaussaal-Neubau

Kreis Peine GuB/FDP/Piraten: Kritik am geplanten Kreishaussaal-Neubau

Kreis Peine. Mit Unverständnis reagiert Hartwig Klußmann, Chef der GuB/FDP/Piraten-Fraktion, auf das "Mauern" der Kreisverwaltung auf seine detaillierten Fragen zum umstrittenen Neubau des Kreishaus­­saales an der Burgstraße mit zusätzlichen Büroarbeitsplätzen.

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Kreis-Hauptgebäude an der Burgstraße in Peine: Der geplante Neubau des Kreishaussaals (links) sorgt für Ärger.

Quelle: A

So habe der Kreis-Baudezernent Wolfgang Gemba noch im Juni 2012 erklärt, dass der Kostenvorteil der Neubauvariante gegenüber der Anmietung externer Räume auf 25 Jahre hochgerechnet bei über 2,5 Millionen Euro liege. Dies, so der Dezernent, „könne er auch gerne Klußmann vorrechnen“.

Hierzu Fraktionsvize Dr. Rainer Döring (FDP): „Zur Vorbereitung auf diese angebotene ‚Rechenstunde’ haben wir im August und auch im Dezember acht dezidierte Fragen zur Kostenvergleichsrechnung Kreistagsgebäude-Neubau oder Anmietung von Büroräumen vorgelegt, auf die seitens der Verwaltungsspitze bisher mit keiner Silbe reagiert worden ist.“ Offenbar habe der Kreis sein Gesprächsangebot überhaupt nicht ernst gemeint.

Tatsache sei jedenfalls, dass immer mehr Kreispolitiker angesichts der Schuldenmisere beim Kreis Abstand von dieser millionenschweren Investition „auf Pump“ nähmen.

Schließlich gebe es für die etwa fünf Kreistagssitzungen im Jahr etliche geeignete Räumlichkeiten in kreiseigenen Schulen, in der Feuertechnischen Zentrale oder im S-Treff­punkt der Kreissparkasse. Insbesondere bei Millionen-Investitionen ‚auf Pump’ wäre es durchaus förderlich, wenn der Kreistag rollierend in den verschiedenen Kreisgemeinden tagen würde.

Den Kreishaussaal-Neubau auf die 50 benötigten Büroarbeitsplätze zu fokussieren, sei ebenfalls nicht nachvollziehbar.

Klußmann (GuB) erklärt: „Die Stadt Peine hat in ihren Unternehmensparks Leerstände - als Steuerzahler erwarte ich, dass der Kreis mit der Stadt spricht, bevor er auf seine horrenden Schulden noch weitere Millionen draufsattelt.“

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