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GuB/FDP/Piraten: Im Freizeit-Bereich aufrüsten

Peine GuB/FDP/Piraten: Im Freizeit-Bereich aufrüsten

Peine. „Peine hat Defizite im Freizeit-Bereich“: Dieser Auffassung ist zumindest die GuB/FDP/Piraten-Ratsfraktion. Fraktionschef Hartwig Klußmann (GuB) sagt: „Im Freizeitbereich bietet Peine für junge Menschen und vor allem für junge Familien recht wenig.“

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Hüttengelände in Ilsede: Es könnte eine der Stationen des „Längsten Stahlmuseums der Welt“ werden.

Quelle: Archiv

Mit zehn Anträgen zur „Freizeit-Infrastruktur“ möchte die Fraktion daher „diesen immer wichtiger werdenden weichen Standortfaktor aufwerten“. Dr. Rainer Döring (FDP): „Im August öffnet das neue Hallenbad, aber regelmäßig schwimmen oder auch ins Theater gehen leider weniger als zehn Prozent der Bürger.“ Die Fraktion sei sich darüber im Klaren, dass beispielsweise für das „Längste Stahlmuseum der Welt“ (siehe Auflistung) erhebliche Mittel nötig seien.

Matthias Roll (Piraten): „Das ist der Grund, warum wir die zehn Antragsideen einzeln auf den Weg gebracht haben - thematisch unterscheiden sie sich nämlich grundlegend im Beratungsablauf und finanziell verursachen sie Kosten zwischen null und mehreren Millionen Euro.“ Auf jeden Fall sei die Umsetzung auch nur einiger der Anträge lohnend, um Peine lebens- und liebenswerter zu machen.

Die Rats-Anträge hier in Kurzform:

1. „Längstes Stahlmuseum der Welt“: von Peine über Ilsede und Lengede bis Salzgitter Museumsstationen. Relikte und in Betrieb befindliche Anlagen und Informationen aus mehr als 150 Jahren heimischer Stahlindustrie (Peine/Stahlwerk und Hafen, Hüttengelände Ilsede, Lengede und Salzgitter).

2. Reaktivierung des Dampf-Eisenbahnbetriebs/ Draisinen-Fahrstrecke: auf den Schienen der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) als reizvoll-romantische Ergänzung und als „Museums-Zug“ für das Stahlmuseum. Vorbilder sind: Brockenbahn oder die Dampfeisenbahnstrecke in Heywood. Draisinen: auf der zu reaktivierenden Bahnstrecke Telgte-Stederdorf verkehren lassen.

3. Freizeit-Peripherie: Am Freibad P3 gibt es künftig einen ganzjährigen Badebetrieb. Mit dem „Drumherum“ hapert es aber: Vorschläge sind etwa ein ganzjähriges gastronomisches Angebot, ein Indoor-Spielplatz, eine Bowlingbahn oder ein Camping-Stellplatz für durchreisende Camper.

4. Grillplätze: Für Familien oder kleine Gruppen sollten an geeigneten Stellen öffentliche Plätze zum Grillen mit entsprechenden Sicherheitsauflagen vorgehalten werden.

5. Aussichtsturm Wasserturm: Peines zweithöchste Erhebung, der Herzberg, bietet sich hierfür geradezu an.

6. Kunstrasenplatz: Fußballer wünschen sich immer wieder einen Kunstrasenplatz, wenn die Naturrasensportplätze witterungs- oder pflegebedingt gesperrt werden müssen.

7. Flächen für Hunde: Am Eixer See dürfen Hunde am Hundestrand frei herum laufen und ins Wasser gelassen werden. Weitere Hunde-Auslauf-Flächen fehlen.

8. Mountainbike-Strecke: Auf der Horst-Kippe könnte eine Mountainbike-Strecke eingerichtet werden. Die Stadt sollte sich in die Verhandlungen einklinken, weil die Gespräche mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ins Stocken geraten sind.

9. Land-Art-Installation I: „Moorfunde aus dem 21. Jahrhundert“ als spaßig-ernster gesellschaftskritischer Appell an die heutige Wegwerf-Gesellschaft (keine Kosten für die Stadt).

10. Land-Art-Installation II: ein entkerntes Fahrzeug (Auto oder Bus), das zur Hälfte schräg in der Erde steckt. Dies ist nur als ein spaßiger „Spaziergang-Hingucker“ gedacht.

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