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Grünes Licht für die IGS Lengede

Kreistag Grünes Licht für die IGS Lengede

Peine. Einen teilweise heftigen Schlagabtausch lieferten sich am Mittwoch die Fraktionen des Peiner Kreistages. Doch es kam wie erwartet: Das Gremium gab grünes Licht für die Integrierte Gesamtschule (IGS) Lengede. Für dort wird zum Schuljahr 2016/2017 die Einrichtung einer Oberstufe bei der Landesschulbehörde beantragt.

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Im Schlagabtausch mit Hans-Werner Fechner: Frank Hoffmann (SPD).

Quelle: ale

Die CDU hatte diese Entscheidung - zumindest vorübergehend - verhindern wollen und den Antrag gestellt, zunächst eine Steuerungsgruppe einzurichten. Friedhelm Borsum (CDU) sagte mit Blick auf die geplante, aber noch lange nicht feststehende Kreisfusion: „Wir haben so lange auf den Schulentwicklungsplan gewartet, da kommt es auf zwei Jahre länger auch nicht an.“

Silke Weyberg (CDU) kritisierte, dass durch die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS Lengede anderen Standorten „die Existenzgrundlage entzogen“ werde. CDU-Fraktionschef Hans-Werner Fechner betonte, man müsse „für den gesamten Landkreis denken“ und unterstellte dem zuvor sprechenden SPD-Abgeordneten Frank Hoffmann (Lengede), er würde nur das Wohl seiner eigenen Gemeinde im Blick haben. Doch auch Fechners CDU-Kollege Michael Kramer (Lengede) stimmte für den Beschlussvorschlag, der vor allem dank der SPD-Grünen-Mehrheit klar angenommen wurde.

Erster Kreisrat Henning Heiß verwies auf das Gutachten, das als Basis für den Beschluss gedient habe. Er betonte, dass das Warten auf eine vollzogene Fusion zur Folge hätte, dass die geplante Einrichtung der Oberstufe sich um mindestens zwei Jahre verzögern würde. „Wir brauchen aber Planungssicherheit für Eltern und Schüler“, hatte bereits zuvor Heiko Sachtleben (Grüne) argumentiert. Ansonsten gab es viel Einmütigkeit. Nur bei der Entlastung des Landrats Franz Einhaus (SPD) für das Haushaltsjahr 2012 gab es Ärger. Fechner hatte seine CDU-Kollegen zur Enthaltung aufgerufen und dies mit zu wenig Zeit für eine genaue Prüfung der Zahlen begründet. Sachtleben nannte dieses Verhalten „ehrabschneidend für den Landrat“.

ale

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