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Grünes Licht für Fusionsgespräche

Kreis Peine Grünes Licht für Fusionsgespräche

Die Idee einer Fusion der Stadt Peine mit der Gemeinde Ilsede stößt an der Fuhse auf fruchtbaren Boden. Die beiden großen Parteien im Stadtrat fordern nun Verhandlungen zwischen Peines Bürgermeister Michael Kessler und Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes.

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Blick auf das Peiner Stahlwerk im Jahr 2008. In der Vergangenheit verband der Stahl die Kommunen Peine und Ilsede.

Kreis Peine . „Entscheidend ist der Nutzen der Bürger, der sich aus einer Fusion von Peine und Ilsede ergibt“, sagt Bernd-Detlef Mau, SPD-Fraktionsvorsitzender im Peiner Stadtrat. Er steht Verhandlungen über eine Zusammengehen der reichen Stadt mit der hoch verschuldeten Gemeinde im Süden zunächst positiv gegenüber.

Allerdings müssten dabei auch die Probleme genau unter die Lupe genommen werden, sagt Mau: Welchen Sanierungsbedarf gibt es in Ilsede und wo sind eventuell noch Schulden versteckt, die über die Kassenkredite hinaus gehen.

Zudem befürwortet er Gespräche auf Ebene der Fraktionen aus dem Stadtrat und dem Gemeinderat. „Wichtig ist, dass die Steuerzahler Vorteile haben – egal, ob sie in Ilsede oder in Peine wohnen“, sagt Mau. Eine Fusion könnte sogar Auswirkungen auf die Kreisumlage haben, die in der Folge sinken könnte. „Dann hätten alle Bewohner des Peiner Landes etwas von dem Zusammengehen.“

Christoph Plett, stellvertretender CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender, begrüßt die geplante Annäherung ebenfalls. Er sieht auch viele Vorteile – für beide Kommunen.
Zum Beispiel könnte der Peiner Hafen als gemeinsames Gewerbegebiet vorangebracht werden. „Der Hafen liegt genau in der Mitte zwischen beiden Gemeindegebieten.“ Potenzial sieht Plett auch in der Gebläsehalle auf dem Hüttengelände. „Das ist ein hervorragendes Veranstaltungsgebäude, das nicht mit dem Peiner Forum verglichen werden kann“, sagt er. Interessant sei auch die Entwicklung des Gräwigs. „Dort gibt es Überlegungen, das Grüngebiet zu entwickeln, auch Siedlungsansätze sind denkbar.“

Trotz der Größenunterschiede und der unterschiedlichen Wirtschaftskraft mahnt Plett, dass Gespräche auf Augenhöhe geführt werden müssen. „Bei einer Fusion gibt es stets ein Geben und Nehmen“, sagt er.

Was halten Sie von der Fusion Peine und Ilsede? Sagen Sie uns Ihre Meinung.. Hier auf paz-online.de können Sie abstimmen.

Thorsten Pifan

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